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Panamas sieben Doppelgänger bei der WM

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Sieben panamaische Nationalspieler in ihren Trikots, darunter Yoel Barcenas und Eric Davis, posieren gemeinsam auf einem Fußballfeld vor dem

Kurzüberblick

Sieben Spieler aus Panamas historischem WM-Kader von 2018 sind auch 2026 wieder dabei. Das erfahrene Septett soll den ersten Sieg des Landes bei einer Weltmeisterschaft holen.

Als Panama 2018 in Russland sein Debüt bei einer FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™ gab, war die Freude riesig. Acht Jahre später haben viele Spieler von damals ihre Karriere beendet, doch sieben Akteure aus jenem historischen Kader sind auch bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ wieder mit dabei. Diese sieben „Zweimaligen“ – Yoel Barcenas, Eric Davis, Ismael Diaz, Fidel Escobar, Anibal Godoy, Amir Murillo und Jose Luis Rodriguez – waren maßgeblich an der Qualifikation für das Turnier beteiligt und sollen nun mit ihrer Erfahrung den ersten WM-Sieg des Landes holen.

Die sieben Rückkehrer im Porträt

Yoel Barcenas: Vom Flügelstürmer zum Mittelfeldstratege

2018 war Barcenas vor allem als schneller Flügelspieler bekannt, der mit seinem Tempo und seiner Wendigkeit Eins-gegen-Eins-Situationen gewinnen und Abwehrreihen aus dem Gleichgewicht bringen konnte. Im Laufe der Jahre hat er sich mehr zu einer Mittelfeldgröße entwickelt, die eine bessere Ballkontrolle und ein verbessertes Passspiel zeigt. Seine Schussgenauigkeit hat zugenommen, und er versteht es nun, im letzten Drittel mit seinen Teamkollegen zu kombinieren.

Eric Davis: Mehr Muskelmasse und Führungsqualitäten

Davis war 2018 mit 27 Jahren kein Leichtgewicht, aber die zusätzliche Muskelmasse, die der Linksverteidiger in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, verleiht seinem Spiel eine enorme Physis. Dies half ihm auch, Verletzungen zu überwinden, die ihn in früheren Jahren plagten. Offensiv ist er präsenter, und mit zunehmendem Alter ist Davis zu einer der lautstärksten Führungspersönlichkeiten im panamaischen Kader geworden.

Ismael Diaz: Vom Rohdiamanten zum Torjäger

Diaz war 2018 ein roher, junger Angreifer von 21 Jahren, aber heute ist er der wichtigste Torjäger der „Canaleros“. Besonders bei Turnieren zeigt er seine beste Seite: Bei der Concacaf Gold Cup 2025 gewann er mit sechs Toren den Goldenen Schuh. Seine Spielübersicht hat sich enorm verbessert, ebenso wie sein Verständnis für Räume im letzten Drittel und sein timinggerechtes Einlaufen in den Strafraum.

Fidel Escobar: Stabilität durch Vereinsheimat

Der Innenverteidiger war 23, als er in Russland in allen drei Spielen Panamas zum Einsatz kam. In den folgenden Jahren hatte er auf Vereinsebene mit Unsicherheiten zu kämpfen, vor allem in Europa, wo er nie Fuß fassen konnte. Bei Saprissa in Costa Rica fand er schließlich ein sportliches Zuhause. Seit seinem Wechsel dorthin im Jahr 2022 hat er sich vor allem im Passspiel aus der Abwehr ins Mittelfeld und in der defensiven Organisation verbessert – zwei Qualitäten, die in den drei Gruppenspielen der Gruppe L auf die Probe gestellt werden.

Anibal Godoy: Der Mittelfeldstratege

Godoy war bereits 2018 eine feste Größe im Team, und acht Jahre später ist er immer noch genauso wichtig. Der Mann von San Diego FC bringt weiterhin viel Biss ins Mittelfeld, aber die ungestümen Aktionen, die ihn in seinen Zwanzigern plagten, hat er mit zunehmendem Alter abgelegt. Mehr denn je ist er ein Trainer auf dem Platz, der das Mittelfeld dirigiert, und auch sein Passspiel hat sich verbessert, was sich in gestiegenen Vorlagen widerspiegelt.

Amir Murillo: Der Aufsteiger

Wohl kein Spieler im panamaischen Kader hat seit 2018 eine so steile Entwicklung genommen wie Murillo. Damals war er ein aufstrebender Rechtsverteidiger bei den New York Red Bulls in der Major League Soccer (MLS) und stand in den ersten beiden Spielen Panamas in der Startelf. 2019 wechselte er nach Europa zum belgischen Spitzenklub Anderlecht, später spielte er in Frankreich bei Olympique Marseille und heute beim türkischen Topklub Besiktas. Defensiv ist sein Stellungsspiel gegen gegnerische Angreifer unübertroffen im Team, ebenso wie seine Flanken im Angriffsdrittel. Nur wenige Panama-Spieler haben Erfahrung in europäischen Wettbewerben; seine Zeit in diesen Druckspielen wird im Juni zweifellos ein Vorteil sein.

Jose Luis Rodriguez: Vom Teenager zum Vollprofi

Rodriguez verabschiedete sich in Russland 2018 von seinen Teenagerjahren und stand im Debütspiel gegen Belgien in der Startelf. Als dynamischer Flügelspieler war er eine reine Energiebombe für die „Canaleros“, aber ihm fehlte die Konstanz, die jüngere Spieler oft vermissen lassen. Mit 27 Jahren ist der Mann von Juarez nun in seinem besten Alter und zeigt regelmäßig Top-Leistungen für Trainer Christiansen. Früher blitzte sein Können vor allem in Eins-gegen-Eins-Situationen auf, aber er hat sich im Kombinationsspiel im Angriff verbessert und ist ein viel besserer Abschlussspieler geworden.

Ausblick auf die WM 2026

Panama trifft in der Gruppe L auf Kroatien, England und Ghana. Die Erfahrung der sieben Rückkehrer wird entscheidend sein, um den ersten Sieg des Landes bei einer Weltmeisterschaft zu erringen. „Sie sind keine Neulinge mehr – einige geben natürlich ihr Debüt, andere haben Erfahrung – aber gemeinsam müssen sie ihre beste Leistung abrufen“, sagte Panamas Cheftrainer Thomas Christiansen bei der Bekanntgabe des 26-köpfigen Kaders.

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