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UEFA drängt auf Rückzug der Unterstützungsschreiben für InfantinoDie UEFA drängt darauf, dass die Unterstützungsschreiben für Gianni Infantino zurückgezogen werden. Hintergrund ist ein erwartetes Misstrauensvotum gegen den FIFA-Präsidenten. Kritiker fordern grundlegende Reformen statt bloßer Personalwechsel./images/de/2026/08/uefa-drangt-auf-ruckzug-der-unterstutzungsschreiben-fur-infantino-abe0a88c-800w.webpUEFA drängt auf Rückzug der Unterstützungsschreiben für Infantino

UEFA drängt auf Rückzug der Unterstützungsschreiben für Infantino

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Gianni Infantino, Präsident der FIFA, spricht auf einer Pressekonferenz in Zürich, umgeben von Mikrofonen und Kameras, mit ernster Miene.

Kurzüberblick

Die UEFA drängt darauf, dass die Unterstützungsschreiben für Gianni Infantino zurückgezogen werden. Hintergrund ist ein erwartetes Misstrauensvotum gegen den FIFA-Präsidenten. Kritiker fordern grundlegende Reformen statt bloßer Personalwechsel.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) drängt darauf, dass die Unterstützungsschreiben für Gianni Infantino zurückgezogen werden. Hintergrund ist ein erwartetes Misstrauensvotum gegen den FIFA-Präsidenten. Nach Informationen der unabhängigen Nachrichtenplattform The Independent wird innerhalb der UEFA intensiv darauf hingearbeitet, dass die öffentlichen Solidaritätsbekundungen für Infantino zurückgenommen werden. Ein solcher Schritt würde die Position des Schweizers weiter schwächen, der bereits durch seinen umstrittenen Plan zum Verkauf der Weltmeisterschaft unter Druck geraten war.

Hintergrund: Infantinos umstrittener WM-Verkaufsplan

Infantino hatte vorgeschlagen, die WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, um die Einnahmen der FIFA zu steigern. Dieser Plan stieß auf breite Kritik, da er als Ausverkauf des wichtigsten Fußballturniers der Welt angesehen wurde. Kritiker befürchten, dass ein solcher Schritt die Integrität des Sports gefährden und die Abhängigkeit von kommerziellen Interessen erhöhen würde. Die Kontroverse führte zu einem Vertrauensverlust in Infantinos Führung und nährte Spekulationen über ein mögliches Misstrauensvotum.

Vergleich mit Margaret Thatcher

Der Fall Infantino wird in Kommentaren mit dem politischen Niedergang der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher verglichen. So wie Thatcher nach ihrer umstrittenen Politik das Vertrauen ihrer Partei verlor, so sieht sich auch Infantino mit wachsendem Widerstand innerhalb der FIFA konfrontiert. Der Fußballjournalist Miguel Delaney schreibt in seiner Analyse, dass Infantinos Fall nach seinem skandalösen WM-Verkaufsplan an jenen Thatchers erinnere. Doch Delaney betont, dass es nicht ausreiche, nur den Präsidenten auszutauschen – der Fußball brauche grundlegende Reformen.

Forderungen nach grundlegenden Reformen

Die Kritik an Infantino ist nur die Spitze des Eisbergs. Viele Beobachter fordern eine grundlegende Umstrukturierung der FIFA, um Transparenz, Demokratie und Integrität zu gewährleisten. Dazu gehören unabhängige Kontrollmechanismen, eine Begrenzung der Amtszeiten und eine stärkere Einbindung der Mitgliedsverbände. Die aktuelle Krise zeigt, dass die Probleme der FIFA tiefer liegen als nur in der Person des Präsidenten. Es geht um die Strukturen, die solche Machtkonzentrationen ermöglichen.

Die UEFA, als einer der einflussreichsten Kontinentalverbände, spielt dabei eine Schlüsselrolle. Ihr Druck auf die Rücknahme der Unterstützungsschreiben könnte ein Signal für einen bevorstehenden Machtwechsel sein. Sollte das Misstrauensvotum tatsächlich stattfinden, wäre dies ein historischer Schritt in der Geschichte der FIFA. Noch nie wurde ein FIFA-Präsident auf diese Weise abgesetzt.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Die Fußballwelt blickt gespannt auf die Entwicklungen in Zürich, dem Sitz der FIFA. Wird Infantino das Vertrauen entzogen? Und wenn ja, wer könnte sein Nachfolger werden? Die Antworten auf diese Fragen könnten die Zukunft des Weltfußballs prägen.

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