Infantino plant Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren

Kurzüberblick
FIFA-Präsident Gianni Infantino plant laut einem Bericht, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Das Vorhaben könnte ihm persönlich Dutzende Millionen Pfund einbringen und wird von Kritikern als „Atombombe“ für den Fußball bezeichnet.
Gianni Infantino, der Präsident des Weltfußballverbands FIFA, plant einem exklusiven Bericht zufolge, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Das berichtet der Sportjournalist Martyn Ziegler unter Berufung auf interne Quellen. Demnach könnte Infantino durch das Vorhaben persönlich Dutzende Millionen Pfund verdienen.
Details des geplanten Deals
Laut Zieglers Bericht hat Infantino Gespräche mit Investoren geführt, die Verbindungen zur Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben. Im Rahmen des Plans könnte Infantino zum „Kommissar“ einer neu zu gründenden Gesellschaft ernannt werden, die die Vermarktungsrechte der WM übernimmt. Kritiker warnen, dass dies eine „Atombombe“ für den Fußball darstellen würde.
Fehlende Kontrollmechanismen
Der Bericht wirft Fragen zur Governance der FIFA auf. Da es in der Organisation keine wirksamen Kontroll- und Ausgleichsmechanismen gibt, könnten die Mitgliedsverbände den Plan einfach durchwinken – ohne Rücksicht auf die Interessen der Fans und des Sports. „Die Weltmeisterschaft gehört nicht ihm, um sie zu verkaufen“, kommentierte ein Beobachter. „Aber wenn die Verbände keine Rückgrat zeigen, wird es einfach durchgewunken.“
Reaktionen und Ausblick
Bislang hat die FIFA den Bericht nicht offiziell kommentiert. Sollte der Plan umgesetzt werden, könnte dies weitreichende Folgen für die Vermarktung des wichtigsten Sportereignisses der Welt haben. Die Frage, wen die Mitgliedsverbände eigentlich vertreten, steht im Raum – die Interessen des Fußballs oder die eigenen finanziellen Vorteile?
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