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Rekordjäger: Die meisten Tore in aufeinanderfolgenden WM-SpielenVierzehn Spieler aus neun Nationen haben bei FIFA-Weltmeisterschaften in fünf oder mehr aufeinanderfolgenden Einsätzen getroffen. Just Fontaine, Jairzinho und Lionel Messi führen die Liste mit sechs Spielen an./images/de/2026/06/rekordjager-die-meisten-tore-in-aufeinanderfolgenden-wm-spielen-1c866c13-800w.webpRekordjäger: Die meisten Tore in aufeinanderfolgenden WM-Spielen

Rekordjäger: Die meisten Tore in aufeinanderfolgenden WM-Spielen

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Lionel Messi im argentinischen Trikot jubelt nach einem Tor im WM-Spiel, umgeben von Teamkollegen und jubelnden Fans im Stadion.

Kurzüberblick

Vierzehn Spieler aus neun Nationen haben bei FIFA-Weltmeisterschaften in fünf oder mehr aufeinanderfolgenden Einsätzen getroffen. Just Fontaine, Jairzinho und Lionel Messi führen die Liste mit sechs Spielen an.

Nur wenige Fußballer können von sich behaupten, bei einer Weltmeisterschaft in aufeinanderfolgenden Spielen getroffen zu haben. Noch seltener ist die Fähigkeit, diese Serie über mehrere Turniere hinweg auszudehnen. Insgesamt vierzehn Spieler aus neun verschiedenen Nationen haben bei der FIFA-Weltmeisterschaft in fünf oder mehr aufeinanderfolgenden Einsätzen ein Tor erzielt. An der Spitze thronen drei Ausnahmekönner: Just Fontaine (Frankreich), Jairzinho (Brasilien) und Lionel Messi (Argentinien), denen jeweils sechs aufeinanderfolgende Treffer gelangen.

Die Spitzenreiter mit sechs aufeinanderfolgenden Toren

Just Fontaine – Frankreich (1958)

Der französische Stürmer erzielte bei der WM 1958 in Schweden in sechs aufeinanderfolgenden Spielen mindestens einen Treffer. Seine Serie begann mit drei Toren beim 7:3-Sieg gegen Paraguay, gefolgt von zwei Treffern gegen Jugoslawien (3:2), einem Tor gegen Schottland (2:1), zwei Toren gegen Nordirland (4:0), einem Tor gegen Brasilien (2:5) und schließlich vier Toren im Spiel um Platz drei gegen Westdeutschland (6:3). Fontaine kam zu keinem weiteren WM-Einsatz. Während seiner Rekordserie erzielte er 13 Tore in sechs Spielen, was einem Schnitt von 2,17 Toren pro Spiel entspricht. Insgesamt steht er bei 13 Toren in sechs WM-Spielen – ebenfalls ein Durchschnitt von 2,17.

Jairzinho – Brasilien (1970)

Der brasilianische Flügelstürmer traf bei der WM 1970 in Mexiko in allen sechs Spielen seiner Mannschaft. Seine Serie begann mit zwei Toren gegen die Tschechoslowakei (4:1), gefolgt von einem Tor gegen England (1:0), einem Tor gegen Rumänien (3:2), einem Tor gegen Peru (4:2), einem Tor gegen Uruguay (3:1) und einem Tor im Finale gegen Italien (4:1). Die Serie endete mit dem torlosen Unentschieden gegen Jugoslawien bei der WM 1974. Während der Serie erzielte er sieben Tore in sechs Spielen (1,17 pro Spiel). Insgesamt kommt Jairzinho auf neun Tore in 16 WM-Spielen (0,56 pro Spiel).

Lionel Messi – Argentinien (2022–2026)

Der argentinische Superstar ist der einzige aktive Spieler auf dieser Liste. Seine Serie begann bei der WM 2022 in Katar mit einem Tor gegen Australien (2:1), gefolgt von einem Tor gegen die Niederlande (2:2, 4:3 i.E.), einem Tor gegen Kroatien (3:0), zwei Toren im Finale gegen Frankreich (3:3, 4:2 i.E.) und setzte sich bei der WM 2026 fort: drei Tore gegen Algerien (3:0) und zwei Tore gegen Österreich (2:0). Die Serie ist noch aktiv. Bislang erzielte er in dieser Serie zehn Tore in sechs Spielen (1,67 pro Spiel). Insgesamt steht Messi bei 18 Toren in 28 WM-Spielen (0,64 pro Spiel).

Die Spieler mit fünf aufeinanderfolgenden Toren

Hinter dem Spitzentrio folgen elf Spieler, die in fünf aufeinanderfolgenden WM-Spielen getroffen haben. Dazu gehören Legenden wie Gerd Müller (Westdeutschland), Eusébio (Portugal), Leonidas (Brasilien), Careca (Brasilien), Teófilo Cubillas (Peru), Helmut Rahn (Westdeutschland), Lajos Tichy (Ungarn), James Rodríguez (Kolumbien), György Sárosi (Ungarn), Hristo Stoitschkow (Bulgarien), Rivaldo (Brasilien) und Toto Schillaci (Italien).

Gerd Müller – Westdeutschland (1970)

Der „Bomber der Nation“ erzielte bei der WM 1970 in Mexiko in fünf aufeinanderfolgenden Spielen Tore: ein Tor gegen Marokko (2:1), drei Tore gegen Bulgarien (5:2), drei Tore gegen Peru (3:1), ein Tor gegen England (3:2) und zwei Tore im Halbfinale gegen Italien (3:4). Die Serie endete mit dem 1:0-Sieg gegen Uruguay im Spiel um Platz drei. Während der Serie traf er zehnmal in fünf Spielen (2,00 pro Spiel). Insgesamt erzielte Müller 14 Tore in 13 WM-Spielen (1,08 pro Spiel).

Eusébio – Portugal (1966)

Der portugiesische Stürmer traf bei der WM 1966 in England in fünf aufeinanderfolgenden Spielen: ein Tor gegen Bulgarien (3:0), zwei Tore gegen Brasilien (3:1), vier Tore gegen Nordkorea (5:3), ein Tor gegen England (1:2) und ein Tor gegen die Sowjetunion (2:1). Eusébio kam zu keinem weiteren WM-Einsatz. Seine Serie umfasste neun Tore in fünf Spielen (1,80 pro Spiel). Insgesamt erzielte er neun Tore in sechs WM-Spielen (1,50 pro Spiel).

Leonidas – Brasilien (1934–1938)

Der brasilianische Stürmer erzielte bei den WM-Turnieren 1934 und 1938 in fünf aufeinanderfolgenden Spielen Tore: ein Tor gegen Spanien (1:3), drei Tore gegen Polen (6:5), ein Tor gegen die Tschechoslowakei (1:1), ein Tor im Wiederholungsspiel gegen die Tschechoslowakei (2:1) und zwei Tore gegen Schweden (4:2). Leonidas kam zu keinem weiteren WM-Einsatz. Seine Serie umfasste acht Tore in fünf Spielen (1,60 pro Spiel). Insgesamt erzielte er acht Tore in fünf WM-Spielen (1,60 pro Spiel).

Careca – Brasilien (1986–1990)

Der brasilianische Stürmer traf bei den WM-Turnieren 1986 und 1990 in fünf aufeinanderfolgenden Spielen: ein Tor gegen Algerien (1:0), zwei Tore gegen Nordirland (3:0), ein Tor gegen Polen (4:0), ein Tor gegen Frankreich (1:1) und zwei Tore gegen Schweden (2:1). Die Serie endete mit dem 1:0-Sieg gegen Costa Rica 1990. Während der Serie erzielte er sieben Tore in fünf Spielen (1,40 pro Spiel). Insgesamt kommt Careca auf sieben Tore in neun WM-Spielen (0,78 pro Spiel).

Teófilo Cubillas – Peru (1970–1978)

Der peruanische Mittelfeldspieler erzielte bei den WM-Turnieren 1970 und 1978 in fünf aufeinanderfolgenden Spielen Tore: ein Tor gegen Bulgarien (3:2), zwei Tore gegen Marokko (3:0), ein Tor gegen Westdeutschland (1:3), ein Tor gegen Brasilien (2:4) und zwei Tore gegen Schottland (3:1). Die Serie endete mit dem torlosen Unentschieden gegen die Niederlande 1978. Während der Serie erzielte er sieben Tore in fünf Spielen (1,40 pro Spiel). Insgesamt erzielte Cubillas zehn Tore in 13 WM-Spielen (0,77 pro Spiel).

Helmut Rahn – Westdeutschland (1954–1958)

Der westdeutsche Stürmer traf bei den WM-Turnieren 1954 und 1958 in fünf aufeinanderfolgenden Spielen: zwei Tore gegen Ungarn (3:2), zwei Tore gegen Argentinien (3:1), ein Tor gegen die Tschechoslowakei (2:2), ein Tor gegen Nordirland (2:2) und ein Tor gegen Jugoslawien (1:0). Die Serie endete mit der 1:3-Niederlage gegen Schweden 1958. Während der Serie erzielte er sieben Tore in fünf Spielen (1,40 pro Spiel). Insgesamt erzielte Rahn zehn Tore in zehn WM-Spielen (1,00 pro Spiel).

Lajos Tichy – Ungarn (1958–1962)

Der ungarische Stürmer erzielte bei den WM-Turnieren 1958 und 1962 in fünf aufeinanderfolgenden Spielen Tore: ein Tor gegen Schweden (1:2), zwei Tore gegen Mexiko (4:0), ein Tor gegen Wales (1:2), ein Tor gegen England (2:1) und zwei Tore gegen Bulgarien (6:1). Die Serie endete mit dem torlosen Unentschieden gegen Argentinien 1962. Während der Serie erzielte er sieben Tore in fünf Spielen (1,40 pro Spiel). Insgesamt erzielte Tichy sieben Tore in acht WM-Spielen (0,88 pro Spiel).

James Rodríguez – Kolumbien (2014–2018)

Der kolumbianische Mittelfeldspieler traf bei der WM 2014 in Brasilien in fünf aufeinanderfolgenden Spielen: ein Tor gegen Griechenland (3:0), ein Tor gegen die Elfenbeinküste (2:1), ein Tor gegen Japan (4:1), zwei Tore gegen Uruguay (2:0) und ein Tor gegen Brasilien (1:2). Die Serie endete mit der 1:2-Niederlage gegen Japan 2018. Während der Serie erzielte er sechs Tore in fünf Spielen (1,20 pro Spiel). Insgesamt erzielte Rodríguez sechs Tore in acht WM-Spielen (0,75 pro Spiel).

György Sárosi – Ungarn (1934–1938)

Der ungarische Stürmer erzielte bei den WM-Turnieren 1934 und 1938 in fünf aufeinanderfolgenden Spielen Tore: ein Tor gegen Österreich (1:2), zwei Tore gegen Niederländisch-Indien (6:0), ein Tor gegen die Schweiz (2:0), ein Tor gegen Schweden (5:1) und ein Tor im Finale gegen Italien (2:4). Sárosi kam zu keinem weiteren WM-Einsatz. Seine Serie umfasste sechs Tore in fünf Spielen (1,20 pro Spiel). Insgesamt erzielte er sechs Tore in fünf WM-Spielen (1,20 pro Spiel).

Hristo Stoitschkow – Bulgarien (1994)

Der bulgarische Stürmer traf bei der WM 1994 in den USA in fünf aufeinanderfolgenden Spielen: zwei Tore gegen Griechenland (4:0), ein Tor gegen Argentinien (2:0), ein Tor gegen Mexiko (1:1), ein Tor gegen Deutschland (2:1) und ein Tor gegen Italien (1:2). Die Serie endete mit der 0:4-Niederlage gegen Schweden im Spiel um Platz drei. Während der Serie erzielte er sechs Tore in fünf Spielen (1,20 pro Spiel). Insgesamt erzielte Stoitschkow sechs Tore in zehn WM-Spielen (0,60 pro Spiel).

Rivaldo – Brasilien (2002)

Der brasilianische Mittelfeldspieler erzielte bei der WM 2002 in Japan und Südkorea in fünf aufeinanderfolgenden Spielen Tore: ein Tor gegen die Türkei (2:1), ein Tor gegen China (4:0), ein Tor gegen Costa Rica (5:2), ein Tor gegen Belgien (2:0) und ein Tor gegen England (2:1). Die Serie endete mit dem 1:0-Sieg gegen die Türkei im Halbfinale. Während der Serie erzielte er fünf Tore in fünf Spielen (1,00 pro Spiel). Insgesamt erzielte Rivaldo acht Tore in 14 WM-Spielen (0,57 pro Spiel).

Toto Schillaci – Italien (1990)

Der italienische Stürmer traf bei der WM 1990 im eigenen Land in fünf aufeinanderfolgenden Spielen: ein Tor gegen die Tschechoslowakei (2:0), ein Tor gegen Uruguay (2:0), ein Tor gegen Irland (1:0), ein Tor gegen Argentinien (1:1) und ein Tor gegen England (2:1). Schillaci kam zu keinem weiteren WM-Einsatz. Seine Serie umfasste fünf Tore in fünf Spielen (1,00 pro Spiel). Insgesamt erzielte er sechs Tore in sieben WM-Spielen (0,86 pro Spiel).

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