Hervé Renard kehrt als Trainer der Elfenbeinküste zurück

Kurzüberblick
Hervé Renard übernimmt erneut das Traineramt der ivorischen Nationalmannschaft. Der 57-Jährige soll die Elefanten zu weiteren Erfolgen führen, nachdem er 2015 bereits den Afrika-Cup gewann. Zuvor war er bei Saudi-Arabien und Tunesien tätig.
Hervé Renard kehrt als Trainer der ivorischen Nationalmannschaft zurück. Der Franzose übernimmt das Amt von Emerse Faé, der die Elfenbeinküste zuvor betreut hatte. Renard, der 2015 mit den Elefanten den Afrika-Cup gewann, soll die Mannschaft nun durch die kommenden Herausforderungen führen.
Eine Rückkehr mit großer Vorfreude
Der 57-jährige Renard hatte die Elfenbeinküste bereits von 2014 bis 2015 trainiert und führte das Team damals zum zweiten Afrika-Cup-Titel der Geschichte. Nach seinem Abschied wechselte er zu OSC Lille, bevor er weitere Stationen im internationalen Fußball übernahm. Nun kehrt er an die Elfenbeinküste zurück, um die Mannschaft auf die kommenden Wettbewerbe vorzubereiten.
Renard blickt auf eine bewegte Karriere zurück: Er trainierte Vereine in Frankreich, China, Vietnam und England, bevor er in den internationalen Fußball wechselte. Mit Sambia gewann er 2012 überraschend den Afrika-Cup und wurde 2015 mit der Elfenbeinküste zum ersten Trainer, der den Titel mit zwei verschiedenen Nationen holte. Weitere Stationen waren Angola, Marokko und die französische Frauen-Nationalmannschaft.
Die Mission: Qualifikation und Titel
Seine erste Aufgabe wird die Qualifikation für den Afrika-Cup 2027 sein, der in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden wird. Danach richtet sich der Blick auf die Qualifikation für die FIFA-Weltmeisterschaft 2030. Der ivorische Fußballverband zeigte sich in einer offiziellen Stellungnahme erfreut über die Rückkehr: „Diese Ernennung spiegelt den Wunsch des Verbandes wider, die Erfolge der A-Nationalmannschaft der letzten Jahre zu festigen und gleichzeitig die Ambitionen für den ivorischen Fußball auf afrikanischer und internationaler Bühne weiterzuverfolgen.“
Renard, der zuletzt Saudi-Arabien zur WM 2026 führte, wurde dort kurz vor Turnierbeginn entlassen. Anschließend übernahm er kurzfristig Tunesien, das nach einer Auftaktniederlage gegen Schweden in der Gruppenphase stand, konnte aber weitere Niederlagen gegen Japan und die Niederlande nicht verhindern. Nun soll er bei der Elfenbeinküste für Stabilität und Erfolg sorgen.
Die Elfenbeinküste, die bei der jüngsten Afrika-Cup-Ausgabe 2024 im eigenen Land den Titel holte, will mit Renard an diese Erfolge anknüpfen. Der erfahrene Coach soll die Mannschaft nicht nur sportlich weiterentwickeln, sondern auch die jungen Talente integrieren, die in den letzten Jahren vermehrt den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft haben.
Renard, der für seine taktische Flexibilität und seine Motivationskünste bekannt ist, wird in den kommenden Wochen die ersten Lehrgänge leiten und die Mannschaft auf die anstehenden Qualifikationsspiele vorbereiten. Die Fans in der Elfenbeinküste hoffen, dass er an seine erfolgreiche Zeit von 2015 anknüpfen kann.
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