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Argentinien 2-0 Österreich | Messi schreibt GeschichteLionel Messi wurde mit seinem 18. WM-Tor zum alleinigen Rekordtorschützen der Weltmeisterschaft und führte Argentinien mit einem Doppelpack zum 2:0-Sieg gegen Österreich. Der Titelverteidiger zog damit vorzeitig ins Achtelfinale ein./images/de/2026/06/argentinien-2-0-osterreich-messi-schreibt-geschichte-415fe616-800w.webpArgentinien 2-0 Österreich | Messi schreibt Geschichte

Argentinien 2-0 Österreich | Messi schreibt Geschichte

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Lionel Messi jubelt nach seinem Tor im WM-Spiel Argentinien gegen Österreich im Dallas Stadium, mit argentinischen Fans im Hintergrund.

Kurzüberblick

Lionel Messi wurde mit seinem 18. WM-Tor zum alleinigen Rekordtorschützen der Weltmeisterschaft und führte Argentinien mit einem Doppelpack zum 2:0-Sieg gegen Österreich. Der Titelverteidiger zog damit vorzeitig ins Achtelfinale ein.

Lionel Messi hat sich mit einem historischen Doppelpack gegen Österreich endgültig in die Geschichtsbücher der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™ eingetragen. Der argentinische Superstar erzielte beim 2:0-Sieg seiner Mannschaft seine Tore Nummer 17 und 18 bei Weltmeisterschaften und überholte damit den bisherigen Rekordhalter Miroslav Klose (16 Tore).

Messi überwindet frühen Rückschlag

Dabei begann die Partie im Dallas Stadium für den 37-Jährigen denkbar ungünstig: Bereits in der 12. Minute vergab Messi einen Foulelfmeter, den Österreichs Abwehrchef David Alaba mit einer starken Parade entschärfte. Doch der Kapitän der Albiceleste ließ sich nicht beirren und erzielte in der 38. Minute die Führung. Nach einer cleveren Finte von Thiago Almada ließ Messi den Ball an sich vorbeirollen und schob ihn unhaltbar ins untere Eck.

In der Nachspielzeit (90.+5) setzte Messi den Schlusspunkt, als er nach einer Kombination mit Julián Álvarez den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Mit diesem Treffer baute er nicht nur seine Rekordmarke aus, sondern übernahm auch die alleinige Führung in der Torschützenliste dieser WM-Endrunde.

Historischer Meilenstein auf Maradonas Jubiläumstag

Die besondere Bedeutung des Spiels wurde durch das Datum unterstrichen: Es war der 40. Jahrestag von Diego Maradonas legendärem „Jahrhunderttor“ gegen England bei der WM 1986. Messi reiht sich mit seiner Serie von sechs aufeinanderfolgenden WM-Spielen mit Torerfolg in eine exklusive Riege ein – nur Just Fontaine (Frankreich, 1958) und Jairzinho (Brasilien, 1970) gelang dies zuvor.

Für Österreich, das von Ralf Rangnick trainiert wird, war die Niederlage trotz einer kämpferischen Leistung verdient. Die größte Chance der Österreicher hatte Marcel Sabitzer, der an seinem 100. Länderspiel einen Freistoß gefährlich aufs Tor brachte. Michael Gregoritsch zeigte sich nach der Partie enttäuscht: „Wir wollten hart sein und unser Spiel durchziehen. Am Ende haben uns die klaren Chancen gefehlt. Das 2:0 in der Nachspielzeit tut im Hinblick auf die Tordifferenz weh. Jetzt müssen wir uns erholen und gegen Algerien gewinnen.“

Stimmen zum Spiel

„Ehrlich gesagt bin ich sehr glücklich über den Sieg, besonders weil es ein so entscheidender, hart erkämpfter und verdienter Erfolg ist, der uns aber Ruhe für die kommenden Aufgaben gibt. Das ist die Weltmeisterschaft; es war ein sehr ausgeglichenes, sehr intensives Spiel, und wir sind froh, sechs Punkte geholt zu haben und bereits qualifiziert zu sein.“ – Lionel Messi
„Er ist eine Klasse für sich. Mir fehlen die Worte. Es ist ein großartiges Gefühl, dass er Argentinier ist. Wir müssen ihn schätzen. Den Sieg haben wir heute verdient.“ – Lisandro Martínez
„Es gibt nicht viel zu sagen – wir können alle sehen, dass er [Messi] der Beste der Welt ist. Ich helfe der Mannschaft, so gut ich kann. Wir sind mit Vollgas gestartet und müssen so weitermachen.“ – Julián Álvarez

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel hat Argentinien bereits vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Algerien den Einzug in die Runde der letzten 32 perfekt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Lionel Scaloni zeigte sich erneut abgeklärt und effizient – angeführt von einem überragenden Lionel Messi, der einmal mehr den Unterschied ausmachte.

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