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London City eröffnet WSL-Saison gegen Man UnitedLondon City Lionesses empfangen Manchester United zum Auftakt der WSL-Saison 2026-27. Im Mittelpunkt steht das Debüt von Alexia Putellas. Die BBC überträgt 25 Spiele, darunter Chelsea gegen Aston Villa./images/de/2026/07/london-city-eroffnet-wsl-saison-gegen-man-united-dc8f4c6e-800w.webpLondon City eröffnet WSL-Saison gegen Man United

London City eröffnet WSL-Saison gegen Man United

Aktualisiert 4 min read
Alexia Putellas im Trikot von London City Lionesses vor dem Anpfiff im Stadion, mit Fans im Hintergrund und beleuchteten Flutlichtern.

Kurzüberblick

London City Lionesses empfangen Manchester United zum Auftakt der WSL-Saison 2026-27. Im Mittelpunkt steht das Debüt von Alexia Putellas. Die BBC überträgt 25 Spiele, darunter Chelsea gegen Aston Villa.

Die Women's Super League (WSL) startet in ihre Saison 2026-27 mit einem besonderen Auftakt: London City Lionesses empfangen Manchester United am Freitag, den 4. September, um 19:00 Uhr (BST) im ersten Spiel der neuen Spielzeit. Im Mittelpunkt steht das mit Spannung erwartete Debüt der zweifachen Ballon-d'Or-Gewinnerin Alexia Putellas, die im Sommer zu den Lionesses gewechselt ist.

Putellas als Zugpferd für London City

Die spanische Mittelfeldspielerin ist der prominenteste Neuzugang unter insgesamt acht Verpflichtungen, die Trainer Eder Maestre in diesem Sommer getätigt hat. Putellas, die zuvor jahrelang für den FC Barcelona spielte und mit Spanien Welt- und Europameisterin wurde, soll dem ambitionierten Klub aus der englischen Hauptstadt zu neuer Strahlkraft verhelfen. London City, das erst 2024 in die WSL aufgestiegen ist, will mit der Verpflichtung der Weltklasse-Spielerin nicht nur sportlich, sondern auch abseits des Platzes Akzente setzen.

Die Gastgeberinnen treffen auf eine United-Mannschaft, die nach einer enttäuschenden Vorsaison ohne Champions-League-Qualifikation einen Neustart anstrebt. Für die Red Devils ist es ein schwerer Auftakt: In den ersten drei Spielen treffen sie auf London City, Chelsea und Arsenal – eine Reihe, die früh zeigen könnte, ob United um den Titel mitspielen oder sich zumindest einen Platz in der Königsklasse sichern kann.

BBC überträgt 25 Spiele – Chelsea mit Heimspiel im Stadion

Die BBC wird in dieser Saison 25 Partien live übertragen. Den Auftakt macht der achtmalige Meister Chelsea, der am Samstag, den 5. September, um 12:30 Uhr (BST) im Stamford Bridge auf Aston Villa trifft – live auf BBC One. Die Blues werden in dieser Spielzeit alle Heimspiele im Hauptstadion austragen und damit nach neun Jahren den Abschied von Kingsmeadow vollziehen. Dieser Schritt unterstreicht den wachsenden Stellenwert des Frauenfußballs in England.

Am ersten Sonntag der Saison starten die Titelverteidigerinnen von Manchester City zu Hause gegen Aufsteiger Birmingham City, während Tottenham Hotspur West Ham United empfängt. Auch die beiden weiteren Aufsteiger Charlton Athletic und Crystal Palace haben Heimspiele: Charlton trifft auf Liverpool, Crystal Palace auf Everton. Die englische Eliteliga wird in dieser Saison auf 14 Teams aufgestockt, was den Spielplan um eine zusätzliche Partie pro Wochenende erweitert.

Spitzenspiele im Herbst – Arsenal mit schwerem Programm

Die drei bestplatzierten Teams der Vorsaison treffen bereits vor Ende November aufeinander. Chelsea empfängt Arsenal am 27. September, eine Woche später, am 4. Oktober, reisen die Gunners zum Etihad Stadium, um bei Manchester City anzutreten. Am 14. November steht dann das Duell zwischen Manchester City und Chelsea im Stamford Bridge auf dem Programm – eine Partie, die ebenfalls live in der BBC übertragen wird. Auch die Derbys von Manchester United gegen Liverpool (4. Oktober) und Manchester City (25. Oktober) sind für die BBC eingeplant.

Arsenal hat zudem eine Rechnung offen: Am letzten Spieltag der Vorsaison sicherte sich Manchester City durch ein 1:1 im direkten Duell in Brighton den Meistertitel. Nun kehren die Gunners an diesen Ort zurück und wollen zeigen, dass sie in dieser Saison ernsthaft um den Titel mitspielen können.

Neue Anstoßzeiten und der Players Cup

Die WSL hat ihre Anstoßzeiten für die neue Saison überarbeitet. In der Vergangenheit fanden die meisten Spiele sonntags um 12:00 Uhr statt, was wegen der zeitgleichen Ausrichtung von Amateurspielen nicht überall auf Zustimmung stieß. Nun gibt es mehr Abwechslung: Freitagabend-Spiele, Samstag-Mittagspartien und gestaffelte Sonntagnachmittags-Anstoße, ergänzt um einzelne Abendspiele an bestimmten Spieltagen.

Zudem hat die Liga am Dienstag die Einzelheiten zum neuen Players Cup bekannt gegeben, der den bisherigen League Cup ablöst. Die BBC wird das Finale im März in voller Länge übertragen sowie zahlreiche Spiele der Women's Champions League, einschließlich des Endspiels. Die Saison gipfelt in der Women's World Cup 2027 in Brasilien, für das die BBC eine umfassende Berichterstattung angekündigt hat.

Analyse: London City im Fokus

Alle Blicke werden auf Putellas' Debüt in der WSL gerichtet sein – und London City hat mit dem Heimspiel gegen United einen Glücksgriff gelandet. Die Partie bietet die Chance, neue Fans zu gewinnen und die Anhängerschaft zu vergrößern. Mit Putellas und weiteren prominenten Neuzugängen wie der ehemaligen Manchester-United-Torhüterin Mary Earps hat der Klub Gesichter, die für Aufmerksamkeit sorgen.

Während United einen schweren Start erwischt, können sich die Titelverteidigerinnen von Manchester City über einen verhältnismäßig freundlichen Auftakt freuen: Sie treffen erst im Oktober auf ihre schärfsten Rivalen und könnten früh einen Vorsprung an der Tabellenspitze herausspielen. Für Aufsteiger Charlton Athletic ist das erste Heimspiel in der WSL-Geschichte ein besonderes Ereignis, und auch das Duell zwischen Birmingham City und Crystal Palace – die beiden besten Teams der zweiten Liga der Vorsaison – verspricht Spannung.

Die großen Derbys im Februar und März versprechen ebenfalls interessante Geschichten, während die Aufstockung der Liga den Fans ein zusätzliches Spiel pro Wochenende beschert. Sobald die europäischen Wettbewerbe beginnen, könnte der Spielplan noch einmal umgestaltet werden, doch die Klubs haben nun eine Vorstellung davon, wo in dieser Saison schwierige Phasen auf sie warten könnten.

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