Risiko des Todes für ältesten Spieler bei WM – Gordon ein wandelndes Wunder

Kurzüberblick
Craig Gordon, mit 43 Jahren der älteste Spieler bei einer Weltmeisterschaft, wurde für Schottland nominiert – ein Traum, der noch vor wenigen Monaten undenkbar schien. Seine Karriere ist eine Serie von Comebacks, die ihn zu einem wandelnden Wunder machen.
Craig Gordon, der mit 43 Jahren älteste Spieler bei einer Weltmeisterschaft, wurde überraschend in den schottischen Kader für die WM 2026 berufen. Noch vor wenigen Monaten schien diese Teilnahme ein unmöglicher Traum – angesichts seiner Verletzungsgeschichte und seines Alters. Der Torhüter, der bereits 2014 nach einer schweren Knieverletzung vom Karriereende bedroht war, hat sich immer wieder zurückgekämpft. Nun steht er vor seinem ersten WM-Einsatz, was Experten als „medizinisches Wunder“ bezeichnen.
Eine Karriere voller Comebacks
Gordon, der für Heart of Midlothian spielt, hat in seiner Laufbahn mehrere schwere Verletzungen überstanden. 2014 erlitt er einen Kreuzbandriss, der ihn fast ein Jahr außer Gefecht setzte. 2018 folgte ein weiterer Riss im selben Knie. Viele Ärzte rieten ihm damals zum Aufhören, doch Gordon kämpfte sich zurück. „Ich habe nie aufgegeben, auch wenn es manchmal aussichtslos schien“, sagte er in einem Interview. Sein Trainer bei Hearts, Steven Naismith, nannte ihn einen „wandelnden Beweis für Entschlossenheit“.
Risiken einer Teilnahme
Mediziner warnen jedoch vor den Risiken: Bei einem 43-Jährigen sei die Knochendichte geringer, die Heilung langsamer. Ein Sturz oder Zusammenprall könne lebensbedrohliche Folgen haben. „Das Risiko eines Todesfalls ist real, wenn auch gering“, erklärte Sportmediziner Dr. John MacLean. Gordon selbst zeigt sich unbeeindruckt: „Ich lebe für den Moment. Wenn ich auf dem Platz stehe, denke ich nicht an Gefahren.“
Schottlands Hoffnungsträger
Für Schottland, das sich erstmals seit 1998 wieder für eine WM qualifiziert hat, ist Gordon nicht nur ein Symbol der Widerstandsfähigkeit, sondern auch eine wichtige Stütze. Nationaltrainer Steve Clarke betonte: „Craigs Erfahrung ist unbezahlbar. Er gibt der Mannschaft Ruhe und Sicherheit.“ Gordon könnte im Turnier zum ältesten Spieler der WM-Geschichte werden – ein Rekord, der derzeit dem Kameruner Roger Milla gehört, der 1994 mit 42 Jahren spielte.
Die schottischen Fans feiern die Nominierung bereits als „Märchen“. In den sozialen Medien wird Gordon als „Legende“ und „Inspiration“ gefeiert. Ob er tatsächlich zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Doch allein seine Anwesenheit im Kader ist eine Sensation.
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