Cristiano Ronaldo: Erster Mann mit Tor bei sechs WM-Turnieren

Kurzüberblick
Cristiano Ronaldo hat Geschichte geschrieben: Als erster männlicher Fußballer erzielte er bei sechs verschiedenen FIFA-Weltmeisterschaften ein Tor. Der portugiesische Superstar traf bei der WM 2022 in Katar per Elfmeter gegen Ghana.
Cristiano Ronaldo hat bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2022 in Katar erneut Geschichte geschrieben. Der portugiesische Superstar erzielte im ersten Gruppenspiel gegen Ghana einen Elfmeter und wurde damit zum ersten männlichen Spieler, der bei sechs verschiedenen WM-Turnieren getroffen hat. Zuvor hatte er bereits bei den Weltmeisterschaften 2006, 2010, 2014, 2018 und nun 2022 getroffen.
Ein Rekord für die Ewigkeit
Mit seinem Treffer gegen Ghana am 24. November 2022 im Stadion 974 in Doha stellte Ronaldo einen neuen Meilenstein im Weltfußball auf. Kein anderer männlicher Spieler hatte zuvor bei sechs verschiedenen WM-Endrunden ein Tor erzielt. Der 37-jährige Stürmer von Manchester United hatte bereits bei seinem WM-Debüt 2006 in Deutschland getroffen, als er im Spiel gegen den Iran einen Elfmeter verwandelte. Seither hat er bei jeder folgenden WM mindestens ein Tor erzielt.
Die Entwicklung eines Ausnahmespielers
Ronaldo, der am 5. Februar 1985 auf der portugiesischen Insel Madeira geboren wurde, hat sich im Laufe seiner Karriere zu einem der erfolgreichsten Fußballer aller Zeiten entwickelt. Seine WM-Tore spiegeln seine Beständigkeit auf höchstem Niveau wider: 2006 in Deutschland (1 Tor), 2010 in Südafrika (1 Tor), 2014 in Brasilien (1 Tor), 2018 in Russland (4 Tore) und 2022 in Katar (bisher 1 Tor). Insgesamt hat er damit bei Weltmeisterschaften acht Tore erzielt.
Ein Vergleich mit anderen Größen
Zuvor hatten nur fünf Spieler bei fünf verschiedenen WM-Turnieren getroffen: der Brasilianer Pelé (1958, 1962, 1966, 1970), der Deutsche Uwe Seeler (1958, 1962, 1966, 1970), der Argentinier Lionel Messi (2006, 2010, 2014, 2018, 2022), der Mexikaner Cuauhtémoc Blanco (1998, 2002, 2006, 2010) und der Portugiese Cristiano Ronaldo selbst (2006, 2010, 2014, 2018, 2022). Mit seinem sechsten Turnier hat Ronaldo nun allein die Spitze erklommen.
Bedeutung für Portugal und die Fußballwelt
Ronaldos Rekord unterstreicht nicht nur seine individuelle Klasse, sondern auch seine außergewöhnliche Langlebigkeit im Spitzensport. Für die portugiesische Nationalmannschaft, die 2016 die Europameisterschaft und 2019 die Nations League gewann, ist er der unangefochtene Führungsspieler. Sein Tor gegen Ghana half Portugal zu einem wichtigen 3:2-Sieg im Auftaktspiel der Gruppe H. Die Mannschaft von Trainer Fernando Santos strebt bei der WM in Katar den ersten Titel an.
Ronaldo selbst zeigte sich nach dem Spiel bescheiden, aber stolz: „Es ist ein weiterer Rekord, aber das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gewonnen hat. Ich bin glücklich, meinem Land helfen zu können.“ Mit diesem Erfolg festigt er seinen Status als einer der größten Fußballer der Geschichte.
Mehr zu diesen Themen

Ayyoub Bouaddi wechselt zu Manchester City
Der 18-jährige Marokkaner Ayyoub Bouaddi wechselt für rund 100 Millionen Euro von Lille zu Manchester City. Der Mittelfeldspieler, der bei der WM 2026 überzeugte, soll beim englischen Klub den nächsten Schritt machen und sich auf die WM 2030 vorbereiten.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

Graham Arnold verlängert als irakischer Nationaltrainer
Graham Arnold hat seinen Vertrag als irakischer Nationaltrainer um sechs Monate verlängert. Der Australier bleibt damit bis zur Asienmeisterschaft 2025 im Amt, nachdem er das Team zur ersten WM-Teilnahme seit 40 Jahren geführt hatte.
Englands U20-Frauen: Kader trotz Boykottdrohung benannt
Trotz anhaltender Boykottdrohungen europäischer Verbände hat England seine U20-Frauenmannschaft für die Weltmeisterschaft in Polen benannt. Trainerin Lydia Bedford äußert sich erstmals zur möglichen Blockade und betont den Fokus auf sportliche Vorbereitung.

