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Ecuador 2-1 Deutschland: Plata schießt Ecuador ins AchtelfinaleEcuador besiegte Deutschland mit 2:1 und sicherte sich damit den Einzug ins Achtelfinale der FIFA WM 2026. Nach einem frühen Rückstand drehte die Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece die Partie und feierte den ersten Sieg im Turnier./images/de/2026/06/ecuador-2-1-deutschland-plata-schiesst-ecuador-ins-achtelfinale-e4cc4df4-800w.webpEcuador 2-1 Deutschland: Plata schießt Ecuador ins Achtelfinale

Ecuador 2-1 Deutschland: Plata schießt Ecuador ins Achtelfinale

Aktualisiert 3 min read
Ecuadors Spieler jubeln nach dem 2:1-Siegtreffer von Gonzalo Plata gegen Deutschland im WM-Gruppenspiel 2026, Trainer Beccacece umarmt

Kurzüberblick

Ecuador besiegte Deutschland mit 2:1 und sicherte sich damit den Einzug ins Achtelfinale der FIFA WM 2026. Nach einem frühen Rückstand drehte die Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece die Partie und feierte den ersten Sieg im Turnier.

Ecuador hat sich durch einen 2:1-Sieg gegen Deutschland den Einzug in die K.o.-Runde der FIFA WM 2026 gesichert. In einem dramatischen letzten Gruppenspiel drehte die Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece einen frühen Rückstand und feierte den ersten Sieg im Turnier. Gonzalo Plata erzielte in der 77. Minute den entscheidenden Treffer.

Spielverlauf: Früher Schock und schnelle Antwort

Deutschland erwischte einen Traumstart: Bereits in der zweiten Minute traf Leroy Sané nach Vorlage von Florian Wirtz aus kurzer Distanz zum 1:0. Es war Sanés erstes Tor bei einem großen Turnier für Deutschland und zugleich das früheste WM-Tor der deutschen Nationalmannschaft seit 1934. Ecuador zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich nur sieben Minuten später aus. Mittelfeldspieler Nilson Angulo, der in Nordamerika sein erstes Turnierspiel von Beginn an bestritt, traf aus rund 20 Metern durch die Beine von Aleksandar Pavlovic und ließ Manuel Neuer keine Chance. Es war Ecuadors erstes Tor bei der WM 2026.

Entscheidende Phase: VAR und Plata-Show

Die zweite Halbzeit begann mit einer kontroversen Szene: Schiedsrichterin Tori Penso entschied zunächst auf Elfmeter für Deutschland, hob die Entscheidung nach VAR-Überprüfung jedoch auf, da Sané zuvor ein Foul an Pablo Vite begangen hatte. In der 77. Minute war es dann Gonzalo Plata, der nach einer Ecke von Moisés Caicedo am kurzen Pfosten den Ball vor Neuer ins Tor lenkte. Zuvor hatte Kevin Rodríguez eine gute Chance per Kopf vergeben. Auf der Gegenseite scheiterte Sané an Ecuadors Torhüter Hernán Galíndez.

Bedeutung des Sieges: Historischer Erfolg für Ecuador

Durch den Sieg zog Ecuador als einer der besten acht Gruppendritten ins Achtelfinale ein. Es ist erst das zweite Mal, dass Ecuador die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft erreicht – zuvor gelang dies bei der WM 2006 in Deutschland, als man im Achtelfinale gegen England ausschied. Deutschland bleibt trotz der Niederlage Gruppensieger dank der besseren Tordifferenz gegenüber der Elfenbeinküste, die ebenfalls sechs Punkte holte.

Stimmen zum Spiel

„Es geht nicht um mich; das ist für die Menschen. Die Spieler haben ihnen diese Qualifikation geschenkt. Lasst sie feiern und genießen.“ – Sebastián Beccacece, Trainer Ecuadors
„Wir haben uns sehr auf dieses Spiel gefreut. Es fühlt sich anders an, weil wir in den ersten beiden Spielen so gekämpft haben. So ist es besser; es ist eine Lernerfahrung für uns, und jetzt gehen wir noch hungriger nach Ruhm in die nächste Runde. Diese Mannschaft glaubt fest an sich. Wir haben 26 Spieler, die alles für Ecuador geben. Wir haben überall Stadien gefüllt, unsere Fans haben uns in jedem Stadion ein Zuhause gegeben. Sie haben das mehr verdient als jeder andere. Sie haben ihren Teil getan, uns sehr geholfen und motiviert.“ – Gonzalo Plata, Stürmer Ecuadors
„Wir sind gut gestartet, aber dann haben wir den Ball zu billig hergegeben und sie immer wieder eingeladen. Wir haben es ihnen leicht gemacht und sie ins Spiel kommen lassen. In der zweiten Halbzeit war die Niederlage verdient.“ – Joshua Kimmich, Kapitän Deutschlands, gegenüber der ARD
„Ecuador war aggressiver und griffiger als wir. Daraus müssen wir lernen und die richtigen Schlüsse ziehen. Wir waren nicht direkt genug im Spiel und haben nicht so viele Chancen kreiert.“ – Denis Undav, Stürmer Deutschlands

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