Argentinien schien verloren, Messi wieder lustlos – dann drehte er auf

Kurzüberblick
Argentinien stand kurz vor einer historischen Blamage gegen Ägypten, doch Lionel Messi leitete eine dramatische Wende ein. Aus einem scheinbar sicheren Underdog-Sieg wurde eines der größten Comebacks der WM-Geschichte – begleitet von Kontroversen.
Argentinien schien dem Untergang geweiht, Lionel Messi wirkte erneut lust- und ideenlos. Doch dann änderte der Superstar das Tempo und verwandelte eine drohende Sensation in ein weiteres episches Kapitel seiner Karriere. Was wie eine der größten Überraschungen der WM-Geschichte aussah, wurde stattdessen zu einem der größten Comebacks – auch wenn Ägypten diese Partie wohl als eine der größten Ungerechtigkeiten betrachten wird.
Die Ausgangslage: Argentinien am Abgrund
Die südamerikanische Mannschaft war in der Gruppenphase ins Straucheln geraten. Nach einem enttäuschenden Auftakt und einem schwachen Spiel gegen Ägypten schien das Aus drohend näher zu rücken. Messi, der oft als Retter in der Not gefeiert wird, fand zunächst keine Mittel gegen die disziplinierte ägyptische Defensive. Die Afrikaner führten verdient und träumten von einer historischen Sensation.
Die Wende: Messi übernimmt die Verantwortung
Doch dann, in einer entscheidenden Phase, änderte Messi sein Spiel. Er forderte mehr Bälle, zog das Tempo an und setzte die gegnerische Abwehr unter Druck. Mit einem genialen Pass leitete er den Ausgleich ein, bevor er selbst per Elfmeter die Führung erzielte. Argentinien drehte die Partie innerhalb weniger Minuten und entriss Ägypten den sicher geglaubten Sieg.
Kontroversen und Diskussionen
Der Sieg war nicht unumstritten. Ägypten protestierte vehement gegen die Entscheidung des Schiedsrichters, der nach Ansicht vieler Beobachter einen fragwürdigen Strafstoß gegeben hatte. Die ägyptischen Spieler umringten den Unparteiischen, doch der Treffer zählte. Für Argentinien war es die Rettung, für Ägypten ein herber Schlag, der die Mannschaft um den Lohn ihrer starken Leistung brachte.
Historische Dimension
Das Spiel wird in die WM-Geschichte eingehen – nicht nur wegen der dramatischen Wende, sondern auch wegen der Parallelen zu früheren Messi-Momenten. Wie schon gegen Nigeria 2018 oder in anderen entscheidenden Partien zeigte der Kapitän, dass er ein Spiel im Alleingang drehen kann. Für Argentinien war es der Befreiungsschlag, der die Mannschaft wieder ins Turnier brachte.
Die Partie endete 3:2 für Argentinien. Messi wurde zum Mann des Spiels gekürt, doch die Diskussionen um die Schiedsrichterentscheidung werden noch lange nachhallen. Ägypten reist mit dem Gefühl ab, um einen historischen Sieg betrogen worden zu sein – während Argentinien weiter vom Titel träumen darf.
Mehr zu diesen Themen

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

FIFA Intercontinental Cup 2026: Alle Infos zur dritten Auflage
Die dritte Ausgabe des FIFA Intercontinental Cup™ startet im August mit Auckland FC gegen Al Ahli. Fünf Spiele entscheiden, wer Real Madrid und Paris Saint-Germain als Titelträger ablöst. Alle Details zu Terminen, Orten und Teilnehmern.



