Miroslav Koubek tritt als tschechischer Nationaltrainer zurück

Kurzüberblick
Miroslav Koubek ist nach dem Vorrundenaus Tschechiens bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 als Nationaltrainer zurückgetreten. Der 74-Jährige hatte die Mannschaft erst vor den Play-offs übernommen und zur ersten WM-Teilnahme seit 20 Jahren geführt.
Miroslav Koubek ist mit sofortiger Wirkung als Cheftrainer der tschechischen Fußballnationalmannschaft zurückgetreten. Der Schritt erfolgt nach dem enttäuschenden Vorrundenaus der Tschechen bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026™ in den USA, Kanada und Mexiko.
Vorrundenaus als Auslöser
Die tschechische Auswahl beendete die Gruppenphase auf dem letzten Platz der Gruppe A. Aus den Begegnungen gegen Südkorea, Südafrika und Mexiko holte das Team lediglich einen Punkt. Damit verpasste Tschechien den Einzug in die K.o.-Runde deutlich.
Koubeks kurze, aber erfolgreiche Amtszeit
Der 74-jährige Fußballlehrer hatte das Amt erst vor den entscheidenden WM-Play-offs übernommen. Unter seiner Führung gelang der Mannschaft eine beeindruckende Serie: In zwei aufeinanderfolgenden Spielen setzten sich die Tschechen im Elfmeterschießen gegen Irland und Dänemark durch. Diese Erfolge sicherten dem Land die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft seit 20 Jahren – zuletzt war Tschechien 2006 in Deutschland dabei gewesen.
Rücktritt nach persönlichem Gespräch
David Trunda, Präsident des Tschechischen Fußballverbands (FAČR), bestätigte den Rücktritt. „Der Trainer hat mir heute bei einem persönlichen Treffen seinen Posten angeboten, und ich habe mich nach einer offenen und fairen Diskussion entschieden, dieses Angebot anzunehmen“, erklärte Trunda. Der Verband muss nun die Suche nach einem Nachfolger einleiten, der die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben vorbereiten soll.
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