Aston Villa verpflichtet norwegische Mittelfeldspielerin Kielland

Kurzüberblick
Aston Villa hat die norwegische Nationalspielerin Justine Kielland vom VfL Wolfsburg verpflichtet. Die 23-jährige defensive Mittelfeldspielerin unterschrieb einen Vertrag, der noch der Visa-Genehmigung bedarf.
Aston Villa hat die norwegische Nationalspielerin Justine Kielland verpflichtet. Die 23-jährige defensive Mittelfeldspielerin wechselt vom deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg zum englischen Erstligisten, wie der Verein am Dienstag bekannt gab. Der Transfer steht noch unter dem Vorbehalt der Erteilung eines Arbeitsvisums.
Karriereweg über Norwegen und Deutschland
Kielland durchlief die norwegischen Jugendnationalmannschaften und etablierte sich anschließend im A-Nationalteam, für das sie bislang 16 Länderspiele absolvierte. Ihre Profikarriere begann sie bei Stabæk, bevor sie 2023 zum norwegischen Klub Brann wechselte. Mit Brann erreichte sie das Viertelfinale der Women's Champions League und erzielte in zwölf Einsätzen vier Tore. Diese Leistungen brachten ihr 2024 den Wechsel zum VfL Wolfsburg ein, wo sie in der Bundesliga und international weitere Erfahrung sammelte.
Erste Worte als Villa-Spielerin
„Es ist ein unglaubliches Gefühl“, sagte Kielland nach der Vertragsunterzeichnung. „Ich bin wirklich aufgeregt, endlich hier zu sein. Zum ersten Mal das Trikot überzustreifen, fühlt sich sehr gut an. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen.“ Die Norwegerin zeigte sich besonders motiviert mit Blick auf die Women's Super League: „Ich freue mich auf die Wettbewerbsfähigkeit in der Women's Super League. Man sieht, dass jedes Team besser wird und die Liga jedes Jahr Fortschritte macht. Ich bin wirklich gespannt, mich hier zu testen.“
Positive Signale von Teamkollegin Wilms
Kielland berichtete, dass sie vor ihrem Wechsel mit ihrer neuen Teamkollegin Lynn Wilms gesprochen habe, die zuvor ebenfalls für Wolfsburg spielte und bereits seit 2023 bei Aston Villa unter Vertrag steht. „Ich hatte ein Telefonat mit Lynn und habe ihre Meinung gehört“, erklärte Kielland. „Alles, was sie sagte, war positiv, und jeder, mit dem ich gesprochen habe, hatte nur Gutes zu berichten. Ich freue mich wirklich darauf, loszulegen.“
Hintergrund und Ausblick
Aston Villa verstärkt mit Kielland seine Defensivabteilung für die laufende Saison. Der Klub aus Birmingham belegt in der Women's Super League derzeit einen Platz im Mittelfeld und strebt eine Verbesserung seiner Position an. Kielland soll mit ihrer Erfahrung aus Champions League und Bundesliga zur Stabilisierung des Teams beitragen. Die Women's Super League gilt als eine der stärksten Ligen im Frauenfußball, und der Wettbewerb wird zunehmend intensiver, was Kielland als reizvolle Herausforderung bezeichnet.
Mehr zu diesen Themen
Vidosic verlässt Brighton überraschend vor WSL-Saison
Brightons Trainer Dario Vidosic verlässt den Klub nur eine Woche vor Saisonstart, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Australier führte das Team im Mai erstmals ins FA-Cup-Finale und erreichte mit Brighton den fünften Platz in der WSL. Als möglicher Nachfolger gilt Arturo Ruiz, während Vidosic in die US-amerikanische NWSL wechseln könnte.
Warum Spurs' Under-the-Radar-Kauf der klügste Deal des Sommers sein könnte
Kirsty Hanson wechselt von Aston Villa zu Tottenham – ein Transfer, der kaum Beachtung fand, aber großes Potenzial birgt. Die Schottin war letzte Saison die drittbeste Torschützin der WSL und könnte Spurs den Sprung in die Champions League ermöglichen.
Ollie Watkins' Zukunft und die Transfer- und Fitnessfragen der Premier League
In der neuesten Ausgabe des Football Daily diskutieren Experten über Aston Villas Fehlstart, Ollie Watkins' ungewisse Zukunft, verspätete Transferaktivitäten und die mangelnde Fitness vieler Teams zum Saisonauftakt.
Warum Australierinnen in der WSL florieren, Männer aber nicht
Australische Fußballerinnen sind in der englischen Women's Super League stark vertreten, während die Premier League kaum noch Australier zählt. Gründe sind die finanzielle Situation der A-League Women, die Entwicklung des Männerfußballs in Australien und die Wirkung der Frauen-WM 2023.



