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James‘ Ausfallzeit droht sich zu verlängern – Rice zurück im TrainingReece James droht wegen einer Oberschenkelverletzung den Start der K.o.-Runde der WM zu verpassen. Der englische Verteidiger fiel bereits aus den letzten Trainingseinheiten aus. Mittelfeldspieler Declan Rice kehrte dagegen ins Training zurück und könnte gegen Panama spielen.

James‘ Ausfallzeit droht sich zu verlängern – Rice zurück im Training

Aktualisiert 2 min read

Kurzüberblick

Reece James droht wegen einer Oberschenkelverletzung den Start der K.o.-Runde der WM zu verpassen. Der englische Verteidiger fiel bereits aus den letzten Trainingseinheiten aus. Mittelfeldspieler Declan Rice kehrte dagegen ins Training zurück und könnte gegen Panama spielen.

Die Sorgen um die Fitness von Reece James wachsen: Der englische Verteidiger könnte den Beginn der K.o.-Phase der Weltmeisterschaft verpassen, falls die Three Lions diese erreichen. Der 26-Jährige erholt sich von einer Oberschenkelverletzung, die er sich im Testspiel gegen Ghana (0:0) zugezogen hat.

James‘ Verletzungssorgen

Wie BBC Sport bereits früher in dieser Woche berichtete, musste sich der Chelsea-Verteidiger nach dem Spiel gegen die Black Stars einer Untersuchung unterziehen, nachdem er über Beschwerden geklagt hatte. James verpasste daraufhin beide Trainingseinheiten seit der Partie und wird auch im letzten Gruppenspiel am Samstag gegen Panama (22:00 Uhr BST) nicht zum Einsatz kommen. Es wird jedoch befürchtet, dass der 26-Jährige auch das Achtelfinale verpassen könnte, sollte England sich qualifizieren.

Am Freitag war James nicht mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz im englischen Base Camp in Kansas City zu sehen. Stattdessen absolvierte er ein individuelles Programm im Innenbereich. Seine Verletzung stellt die Entscheidung von Trainer Thomas Tuchel infrage, nur drei etatmäßige Außenverteidiger in den Kader zu berufen.

Neben James waren Tino Livramento – der das Turnier aufgrund einer Verletzung bereits verlassen musste – und Djed Spence die einzigen gelernten Außenverteidiger im Aufgebot. Nico O‘Reilly, der in der vergangenen Saison bei Manchester City als Linksverteidiger spielte, gehört ebenfalls zum Kader, durchlief die Jugendabteilung des Etihad-Stadions jedoch als Mittelfeldspieler. Als Alternativen auf der rechten Abwehrseite stehen Tuchel Spence sowie die Innenverteidiger Jarell Quansah und Ezri Konsa zur Verfügung.

Rice zurück im Training

Während James am Freitag vor der Abreise der Mannschaft nach New York am Mannschaftstraining fehlte, kehrte Mittelfeldspieler Declan Rice zurück. Rice hatte das Boston Stadium nach dem Ghana-Spiel mit einem Tapeverband an der linken Wade verlassen und am Donnerstag das Training verpasst. Es hieß jedoch, dass der Schlag lediglich eine Ruhepause benötigte. Der Arsenal-Mittelfeldspieler soll voraussichtlich für das Panama-Spiel zur Verfügung stehen.

Es bleibt abzuwarten, ob Tuchel Rice von Beginn an einsetzen wird, da dem 25-Jährigen nach seiner Gelben Karte gegen Ghana im Achtelfinale eine Sperre droht. Rices Mittelfeldpartner Elliot Anderson – der für einen Rekordtransfer von 116 Millionen Pfund von Nottingham Forest zu Manchester City wechseln soll – fehlte ebenfalls am Donnerstag im englischen Training, war am Freitag jedoch wieder dabei.

England kann mit einem Sieg gegen Panama den ersten Platz in der Gruppe L sichern und sich so den Weg durch die K.o.-Runde ebnen.

Panama: Handgreiflichkeiten im Training

Im Training der panamaischen Nationalmannschaft am Freitag kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Spielern. Cecilio Waterman und Jose Luis Rodriguez mussten von Teamkollegen getrennt werden, nachdem sie sich gegenseitig gestoßen hatten. Panama-Trainer Thomas Christiansen zeigte sich jedoch erfreut über die Vorfälle: „Was heute im Training passiert ist, ist eine normale Situation“, sagte Christiansen. „Ich hätte mir gewünscht, solche Situationen öfter zu sehen – das bedeutet, dass die Mannschaft lebt. Sie sind bereit, sich anzustrengen, um in der Startelf zu stehen.“ Er fügte hinzu: „Sollte dies erneut passieren, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass sie lebendig sind.“

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