Elfenbeinküste trennt sich von Trainer Emerse Faé

Kurzüberblick
Die Elfenbeinküste und Nationaltrainer Emerse Faé gehen getrennte Wege, da sein Vertrag nicht verlängert wurde. Der Fußballverband hat bereits mit der Suche nach einem neuen Cheftrainer begonnen.
Die Elfenbeinküste und Nationaltrainer Emerse Faé werden sich nach Ablauf seines Vertrags trennen. Wie der Fußballverband des Landes mitteilte, wurde der Vertrag des 40-jährigen Coaches nicht verlängert. Damit endet die Amtszeit von Faé, der die Mannschaft 2023 zum Gewinn des Afrika-Cups geführt hatte, nach knapp zwei Jahren.
Hintergrund der Trennung
Der Vertrag von Emerse Faé lief nach dem Afrika-Cup 2023 aus, und der Verband entschied sich gegen eine weitere Zusammenarbeit. Die Entscheidung fiel nach einer internen Evaluierung der jüngsten Leistungen der Nationalmannschaft. Faé hatte das Amt im Januar 2023 übernommen und führte die Elfenbeinküste zum dritten Titelgewinn beim Afrika-Cup, nachdem das Team im Finale Nigeria mit 2:1 besiegt hatte.
Suche nach einem Nachfolger
Der Fußballverband der Elfenbeinküste hat bereits einen Prozess zur Suche eines neuen Cheftrainers eingeleitet. Offiziell wurden noch keine Kandidaten genannt, doch Medienberichten zufolge sollen sowohl einheimische als auch internationale Trainer auf der Liste stehen. Der Verband betonte, man wolle einen Coach verpflichten, der die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und die Mannschaft für die kommenden Herausforderungen, darunter die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026, vorbereiten kann.
Bilanz von Emerse Faé
Unter Faé bestritt die Elfenbeinküste insgesamt 18 Länderspiele, von denen das Team zwölf gewann, drei remis spielte und drei verlor. Neben dem Afrika-Cup-Triumph gelang ihm mit der Mannschaft auch die Qualifikation für den Afrika-Cup 2025. Faé, der früher selbst als Spieler für die Nationalelf aktiv war und unter anderem in Frankreich bei Nantes und Reading spielte, hinterlässt eine positive Bilanz.
Die Trennung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Elfenbeinküste sich auf die nächsten Pflichtspiele vorbereitet. Die Fans hoffen, dass der neue Trainer die erfolgreiche Ära fortsetzen kann.
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