Beccacece verlässt Ecuador nach WM-Aus

Kurzüberblick
Ecuadors Nationaltrainer Sebastián Beccacece hat nach dem Achtelfinal-Aus gegen Mexiko seinen Rücktritt erklärt. Der Vertrag des Argentiniers endete mit der Weltmeisterschaft. Ecuador war trotz eines spektakulären Sieges gegen Deutschland in der Gruppenphase ausgeschieden.
Ecuadors Nationaltrainer Sebastián Beccacece hat nach dem Achtelfinal-Aus seiner Mannschaft gegen Mexiko seinen Rücktritt erklärt. Der 43-jährige Argentinier, der das Team seit August 2024 betreute, sagte, sein Vertrag sei mit dem Ende der Weltmeisterschaft ausgelaufen. „Unser Vertrag endete mit der Weltmeisterschaft“, erklärte Beccacece. „Ich glaube nicht, dass wir das erreicht haben, was wir versprochen hatten: diese Weltmeisterschaft zur besten aller Zeiten zu machen. Es ist an der Zeit, mich zu verabschieden.“
Knapper Gruppensieg und bitteres Aus
Ecuador hatte sich in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft einen dramatischen 2:1-Sieg gegen Deutschland erkämpft und damit den Einzug in die K.o.-Runde gesichert. Es war erst das zweite Mal in der Geschichte des Landes, dass Ecuador die Gruppenphase überstand. In der Gruppe E hatten die Südamerikaner jedoch zunächst eine 0:1-Niederlage gegen die Elfenbeinküste und ein torloses Unentschieden gegen Curaçao hinnehmen müssen. Als einer der besten Gruppendritten zogen sie schließlich ins Achtelfinale ein, wo sie auf den Co-Gastgeber Mexiko trafen.
Dort unterlag Ecuador deutlich mit 0:2. Mexiko ging bereits in der ersten Halbzeit durch Tore von Julián Quiñones und Raúl Jiménez mit 2:0 in Führung. Beccacece räumte ein, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit „ausgespielt“ worden sei. „Wir haben uns zurückgekämpft, aber wir haben das Tor nicht gefunden, das uns Auftrieb gegeben hätte“, sagte der Trainer.
Abschied mit Wehmut
Beccacece zeigte sich enttäuscht über das vorzeitige Ende seiner Amtszeit. „Ich hätte gerne weitergemacht, denn das, was ich von den Spielern und der Vereinsführung erhalten habe, hätte eine Fortsetzung gerechtfertigt. Aber ich verstehe, wie das Geschäft funktioniert, und es tut weh, aber ich denke, die Entscheidung war klar.“
Mit Beccacece verlässt der siebte Trainer diese Weltmeisterschaft vorzeitig seinen Posten. Zuvor hatten bereits Marcelo Bielsa (Uruguay), Steve Clarke (Schottland), Miroslav Koubek (Tschechien), Ronald Koeman (Niederlande), Sabri Lamouchi (Tunesien) und Hong Myung-bo (Südkorea) ihre Ämter niedergelegt.
Mehr zu diesen Themen

England erreicht Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft
Die englische Nationalmannschaft hat sich für das Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2022 qualifiziert. Das Team von Trainer Gareth Southgate sicherte sich den Einzug in die K.o.-Runde des Turniers in Katar.

Belgien erkämpft Verlängerung bei der FIFA-Weltmeisterschaft
Belgien hat mit einer beeindruckenden Aufholjagd die Verlängerung im WM-Spiel erzwungen. Die Mannschaft zeigte großen Kampfgeist und drehte die Partie in den Schlussminuten.

Strittige Szene: Hätte England einen Elfmeter bekommen müssen?
In der letzten-32-Partie zwischen England und der DR Congo sorgte ein Foul an Harry Kane für Diskussionen. Der Schiedsrichter entschied auf keinen Elfmeter, obwohl es Kontakt gab. Experten sind sich uneinig, ob die Entscheidung richtig war.

England gegen DR Kongo: Bewerten Sie die Spieler
Englands Achtelfinalspiel der Weltmeisterschaft gegen die DR Kongo läuft. Bewerten Sie beide Mannschaften auf einer Skala von 1 bis 10 und sehen Sie 30 Minuten nach Schluss die endgültigen Durchschnittswerte.



