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Beccacece verlässt Ecuador nach WM-AusEcuadors Nationaltrainer Sebastián Beccacece hat nach dem Achtelfinal-Aus gegen Mexiko seinen Rücktritt erklärt. Der Vertrag des Argentiniers endete mit der Weltmeisterschaft. Ecuador war trotz eines spektakulären Sieges gegen Deutschland in der Gruppenphase ausgeschieden./images/de/2026/07/beccacece-verlasst-ecuador-nach-wm-aus-efd44879-800w.webpBeccacece verlässt Ecuador nach WM-Aus

Beccacece verlässt Ecuador nach WM-Aus

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Sebastián Beccacece, Trainer Ecuadors, steht am Spielfeldrand und blickt enttäuscht auf das Spielfeld, während mexikanische Spieler jubeln.

Kurzüberblick

Ecuadors Nationaltrainer Sebastián Beccacece hat nach dem Achtelfinal-Aus gegen Mexiko seinen Rücktritt erklärt. Der Vertrag des Argentiniers endete mit der Weltmeisterschaft. Ecuador war trotz eines spektakulären Sieges gegen Deutschland in der Gruppenphase ausgeschieden.

Ecuadors Nationaltrainer Sebastián Beccacece hat nach dem Achtelfinal-Aus seiner Mannschaft gegen Mexiko seinen Rücktritt erklärt. Der 43-jährige Argentinier, der das Team seit August 2024 betreute, sagte, sein Vertrag sei mit dem Ende der Weltmeisterschaft ausgelaufen. „Unser Vertrag endete mit der Weltmeisterschaft“, erklärte Beccacece. „Ich glaube nicht, dass wir das erreicht haben, was wir versprochen hatten: diese Weltmeisterschaft zur besten aller Zeiten zu machen. Es ist an der Zeit, mich zu verabschieden.“

Knapper Gruppensieg und bitteres Aus

Ecuador hatte sich in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft einen dramatischen 2:1-Sieg gegen Deutschland erkämpft und damit den Einzug in die K.o.-Runde gesichert. Es war erst das zweite Mal in der Geschichte des Landes, dass Ecuador die Gruppenphase überstand. In der Gruppe E hatten die Südamerikaner jedoch zunächst eine 0:1-Niederlage gegen die Elfenbeinküste und ein torloses Unentschieden gegen Curaçao hinnehmen müssen. Als einer der besten Gruppendritten zogen sie schließlich ins Achtelfinale ein, wo sie auf den Co-Gastgeber Mexiko trafen.

Dort unterlag Ecuador deutlich mit 0:2. Mexiko ging bereits in der ersten Halbzeit durch Tore von Julián Quiñones und Raúl Jiménez mit 2:0 in Führung. Beccacece räumte ein, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit „ausgespielt“ worden sei. „Wir haben uns zurückgekämpft, aber wir haben das Tor nicht gefunden, das uns Auftrieb gegeben hätte“, sagte der Trainer.

Abschied mit Wehmut

Beccacece zeigte sich enttäuscht über das vorzeitige Ende seiner Amtszeit. „Ich hätte gerne weitergemacht, denn das, was ich von den Spielern und der Vereinsführung erhalten habe, hätte eine Fortsetzung gerechtfertigt. Aber ich verstehe, wie das Geschäft funktioniert, und es tut weh, aber ich denke, die Entscheidung war klar.“

Mit Beccacece verlässt der siebte Trainer diese Weltmeisterschaft vorzeitig seinen Posten. Zuvor hatten bereits Marcelo Bielsa (Uruguay), Steve Clarke (Schottland), Miroslav Koubek (Tschechien), Ronald Koeman (Niederlande), Sabri Lamouchi (Tunesien) und Hong Myung-bo (Südkorea) ihre Ämter niedergelegt.

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