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Gregg Berhalter: Es war etwas ganz Besonderes, Sebastian treffen zu sehenGregg Berhalter, ehemaliger US-Nationalspieler und -Trainer, spricht über seinen Stolz, als sein Sohn Sebastian bei der FIFA WM 2026 sein erstes Tor erzielte./images/de/2026/06/gregg-berhalter-es-war-etwas-ganz-besonderes-sebastian-treffen-zu-sehen-8ae6939d-800w.webpGregg Berhalter: Es war etwas ganz Besonderes, Sebastian treffen zu sehen

Gregg Berhalter: Es war etwas ganz Besonderes, Sebastian treffen zu sehen

Aktualisiert 3 min read
Gregg Berhalter und sein Sohn Sebastian Berhalter im US-Trikot bei der FIFA Weltmeisterschaft 2026 im Stadion — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Gregg Berhalter, ehemaliger US-Nationalspieler und -Trainer, spricht über seinen Stolz, als sein Sohn Sebastian bei der FIFA WM 2026 sein erstes Tor erzielte.

Gregg Berhalter, ehemaliger Spieler und Trainer der US-amerikanischen Nationalmannschaft, hat in einem exklusiven Gespräch mit der FIFA seine Freude und seinen Stolz darüber zum Ausdruck gebracht, dass sein Sohn Sebastian bei der FIFA Weltmeisterschaft 2026™ sein erstes Tor erzielte. „Es war wirklich etwas ganz Besonderes, Sebastian treffen zu sehen“, sagte Berhalter senior.

Eine Familientradition bei der WM

Die Torschützenliste der USA bei dieser Weltmeisterschaft hat eine ausgeprägte familiäre Note: Drei Spieler, die bisher getroffen haben, sind Söhne berühmter Sportler. Beim 4:1-Auftaktsieg gegen Paraguay erzielte Spielmacher Gio Reyna – Sohn des vierfachen WM-Teilnehmers Claudio Reyna – mit einem späten Treffer den Schlusspunkt. Beim 2:0-Erfolg gegen Australien sorgte Außenverteidiger Alex Freeman, dessen Vater der ehemalige NFL-Star Antonio Freeman ist, für den Sieg. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Türkei traf dann zentraler Mittelfeldspieler Sebastian Berhalter selbst und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor – die Partie endete jedoch mit einer 3:2-Niederlage.

Sebastian Berhalter, der für die Vancouver Whitecaps in der Major League Soccer (MLS) spielt, glich in dieser Begegnung im Los Angeles Stadium zum 2:2 aus. Es war sein erstes Tor bei einer Weltmeisterschaft. Nach dem Treffer suchte er sofort den Blickkontakt zu seinen Angehörigen auf der Tribüne und warf ihnen eine Kusshand zu. „Sie haben so viel dafür getan, dass ich jetzt an diesem Punkt bin. Ich bin ihnen unendlich dankbar. Das war ein ganz besonderer Moment“, sagte Sebastian anschließend gegenüber der FIFA.

32 Familienmitglieder im Stadion

Unter den Zuschauern befanden sich 32 Mitglieder der Familie Berhalter, darunter auch Vater Gregg. „Es waren seine Großeltern, Cousins, Tanten, Onkel, Schwestern, seine Mutter und Freunde – insgesamt 32 Personen. Es waren also eine Menge Leute da“, berichtete Gregg Berhalter. Er selbst saß allerdings nicht im Familienblock, sondern mit Sebastians Onkel in einem anderen Bereich. „Er wusste nicht genau, wo ich saß. Aber er wusste, wo die ganze Gruppe war, und hat sie erkannt. Sie waren alle im Familienbereich, und er hat ihnen zugewunken.“

Nach dem Spiel musste Gregg Berhalter jedoch schnell zum Flughafen, um einen Nachtflug zurück zum Training mit den Chicago Fire zu erwischen. „Er kam dann in den Zuschauerbereich. Es spricht Bände über ihn, dass er auch enttäuscht war, dass die Mannschaft das Spiel nicht gewonnen hatte – dass sie am Ende noch verloren. Ich glaube, egal wie sehr er persönlich aufgeblüht ist, er war wirklich enttäuscht, dass das Team an diesem Abend nicht gewonnen hat.“

Die Bedeutung der Weltmeisterschaft

Gregg Berhalter betonte die globale Reichweite des Turniers: „Ich denke, weltweit zeigt die WM, was für eine große Veranstaltung sie ist. Das Besondere an einer Weltmeisterschaft ist, dass in dem Moment, in dem du spielst, die ganze Welt zusieht. Du kannst in kurzer Zeit eine enorme Wirkung erzielen. In den Vereinigten Staaten ist er durch seine Leistungen in der MLS sehr bekannt – er war zwei Jahre in Folge All-Star –, aber die WM kann deinen Namen definitiv auf der Weltbühne vergrößern.“

Mit Blick auf die kommende K.o.-Runde, in der die USA auf einen starken Gegner treffen, analysierte Berhalter: „Sie sind bereits in einem K.o.-Wettbewerb gestartet, mussten in den UEFA-Play-offs spielen, also sind sie Drucksituationen und Spiele mit hohem Einsatz gewohnt. Das macht es immer schwierig. Außerdem haben sie bereits gegen eine Gastgebernation gespielt [im Gruppenspiel gegen Kanada], wissen also, wie die Atmosphäre sein wird. Ich erwarte, dass sie sehr kompakt und sehr physisch spielen, aber wir haben einige Vorteile. Wir sind sehr athletisch und sehr beweglich – das wird zu unserem Vorteil sein.“

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