Ferran Torres vor Wechsel zu PSG: Kein Training in Barcelona

Kurzüberblick
Ferran Torres wird diese Woche nicht mit Barcelona trainieren. Paris Saint-Germain steht kurz vor dem Abschluss des Transfers nach dem Super Cup. Der Wechsel könnte noch im Januar über die Bühne gehen.
Wechsel zeichnet sich ab
Ferran Torres wird in dieser Woche nicht am Training des FC Barcelona teilnehmen. Wie aus Vereinskreisen verlautet, steht der spanische Nationalspieler unmittelbar vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain. Der Transfer soll nach dem Super Cup abgeschlossen werden, an dem Barcelona am kommenden Wochenende teilnimmt.
Der 24-jährige Offensivspieler war 2022 für eine Ablösesumme von rund 55 Millionen Euro von Manchester City zu den Katalanen gewechselt. In Barcelona konnte er sich jedoch nie dauerhaft als Stammspieler etablieren. In der laufenden Saison kam er überwiegend als Einwechselspieler zum Einsatz und erzielte in 18 Pflichtspielen vier Tore.
PSG sucht Verstärkung für die Offensive
Paris Saint-Germain ist auf der Suche nach einem flexiblen Angreifer, der sowohl auf den Flügeln als auch im Sturmzentrum eingesetzt werden kann. Trainer Luis Enrique, der Torres aus gemeinsamen Zeiten in der spanischen Nationalmannschaft kennt, soll den Transfer persönlich vorantreiben. Die Pariser sind bereit, eine Ablöse im Bereich von 30 bis 35 Millionen Euro zu zahlen.
Der Super Cup, auf den sich die Verantwortlichen beziehen, ist der spanische Superpokal, der in diesem Jahr in Saudi-Arabien ausgetragen wird. Barcelona trifft dort im Halbfinale auf Athletic Bilbao. Nach dem Turnier soll der Wechsel offiziell verkündet werden.
Auswirkungen auf beide Klubs
Für Barcelona bedeutet der Verkauf eine willkommene Einnahme, um die finanziellen Auflagen der Liga zu erfüllen. Zudem würde sich das Gehaltsbudget spürbar entlasten. Für PSG ist Torres eine Option, um die Offensive zu verbreitern, insbesondere im Hinblick auf die Champions League.
Torres selbst soll einem Wechsel nach Paris aufgeschlossen gegenüberstehen. Er erhofft sich dort mehr Einsatzzeit und die Chance, sich für die Europameisterschaft 2024 zu empfehlen. Die Verhandlungen zwischen den Klubs sollen bereits weit fortgeschritten sein.
Mehr zu diesen Themen
Vidosic verlässt Brighton überraschend vor WSL-Saison
Brightons Trainer Dario Vidosic verlässt den Klub nur eine Woche vor Saisonstart, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Australier führte das Team im Mai erstmals ins FA-Cup-Finale und erreichte mit Brighton den fünften Platz in der WSL. Als möglicher Nachfolger gilt Arturo Ruiz, während Vidosic in die US-amerikanische NWSL wechseln könnte.
Warum Spurs' Under-the-Radar-Kauf der klügste Deal des Sommers sein könnte
Kirsty Hanson wechselt von Aston Villa zu Tottenham – ein Transfer, der kaum Beachtung fand, aber großes Potenzial birgt. Die Schottin war letzte Saison die drittbeste Torschützin der WSL und könnte Spurs den Sprung in die Champions League ermöglichen.

Größte Sprünge im FIFA-Ranking nach Weltmeisterschaften
Norwegen kletterte nach der WM 2026 um zwölf Plätze auf Rang 19 – der größte Sprung seit 1994. Ein Rückblick auf die größten Aufsteiger im FIFA-Ranking nach jeder WM von 1994 bis 2026.

Said El Mala verlängert in Köln und erhält die Nummer 10
Said El Mala hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln vorzeitig verlängert und dabei eine Gehaltserhöhung sowie die prestigeträchtige Rückennummer 10 erhalten. Der offensive Mittelfeldspieler gilt als eines der größten Talente des Vereins.



