Bukayo Saka: „Ich hätte gerne mehr bei der WM gespielt“

Kurzüberblick
Bukayo Saka bedauert, bei der Weltmeisterschaft 2022 nicht mehr Einsatzzeit bekommen zu haben. Der englische Nationalspieler äußerte sich enttäuscht, aber auch versöhnlich über das Turnier.
Bukayo Saka hat sich enttäuscht darüber gezeigt, bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar nicht mehr Spielminuten erhalten zu haben. Der 21-jährige Flügelstürmer des FC Arsenal, der für die englische Nationalmannschaft auflief, sagte: „Offensichtlich hätte ich gerne mehr bei der WM gespielt … aber jetzt ist es zu spät.“
Enttäuschung und Akzeptanz
In einem Interview betonte Saka, dass er sein Bestes gegeben habe, um sich auf dem Platz zu beweisen. „Ich habe versucht, auf dem Platz zu sprechen, und jetzt ist es vorbei“, erklärte er. Der Angreifer, der in der Premier League für seine Dribbelstärke und Torgefahr bekannt ist, kam bei der WM in Katar in vier Spielen zum Einsatz, stand jedoch nur einmal in der Startelf – im Achtelfinale gegen den Senegal.
Weniger Einsatzzeit als erhofft
Obwohl Saka in der Gruppenphase gegen den Iran (6:2) und Wales (3:0) als Einwechselspieler überzeugte und gegen die USA (0:0) ebenfalls von der Bank kam, blieb ihm ein größerer Anteil am Turnier verwehrt. Trainer Gareth Southgate setzte im Angriff oft auf andere Spieler wie Marcus Rashford oder Raheem Sterling. Saka, der bei der EM 2021 noch Stammspieler war und im Finale einen Elfmeter verschoss, musste diesmal häufiger zuschauen.
Blick nach vorne
Trotz der persönlichen Enttäuschung zeigte sich Saka versöhnlich. Er wolle nun nach vorne schauen und sich auf die kommenden Aufgaben mit dem FC Arsenal und der Nationalmannschaft konzentrieren. „Ich habe mein Bestes gegeben, und das ist es, was zählt“, so der Youngster. England schied im Viertelfinale gegen Frankreich aus – ein Ergebnis, das die gesamte Mannschaft schmerzte.
Saka, der in dieser Saison für Arsenal in der Premier League glänzt, gilt als eines der größten Talente des englischen Fußballs. Seine Aussagen spiegeln den Ehrgeiz und die Reife wider, die ihn auszeichnen. Die Fans hoffen, dass er bei der nächsten Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko mehr Gelegenheit bekommt, sein Können zu zeigen.
Mehr zu diesen Themen

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

