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„Wenn wir verlieren, dann auf unsere Art“ – wie Tuchel England in der Halbzeit inspirierteThomas Tuchel motivierte England mit einer klaren Halbzeitansprache zum 4:2-Sieg gegen Kroatien. Kapitän Harry Kane betonte, dass der Trainer die Mannschaft aufforderte, ihr eigenes Spiel durchzuziehen – unabhängig vom Ergebnis. Der Sieg war Tuchels erster als Weltmeistertrainer./images/de/2026/06/wenn-wir-verlieren-dann-auf-unsere-art-wie-tuchel-england-in-der-halbzeit-inspir-4f9f9015-800w.webp„Wenn wir verlieren, dann auf unsere Art“ – wie Tuchel England in der Halbzeit inspirierte

„Wenn wir verlieren, dann auf unsere Art“ – wie Tuchel England in der Halbzeit inspirierte

Aktualisiert 2 min read
Thomas Tuchel gestikuliert in der Kabine vor der englischen Nationalmannschaft während einer Halbzeitansprache — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Thomas Tuchel motivierte England mit einer klaren Halbzeitansprache zum 4:2-Sieg gegen Kroatien. Kapitän Harry Kane betonte, dass der Trainer die Mannschaft aufforderte, ihr eigenes Spiel durchzuziehen – unabhängig vom Ergebnis. Der Sieg war Tuchels erster als Weltmeistertrainer.

Die englische Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel der Weltmeisterschaft gegen Kroatien mit 4:2 gewonnen – nicht zuletzt dank einer eindringlichen Halbzeitansprache von Trainer Thomas Tuchel. Harry Kane (2 Tore), Jude Bellingham und Marcus Rashford trafen für England in Dallas.

Tuchels klare Botschaft in der Kabine

Nach einer ersten Halbzeit, in der England zweimal in Führung gegangen war, aber den Ausgleich hinnehmen musste, stand es 2:2. Kapitän Harry Kane berichtete gegenüber ITV von Tuchels entscheidender Ansprache: „Der Trainer hat in der Halbzeit gesagt: Wenn wir verlieren, dann verlieren wir auf unsere Art. Und das haben wir in der zweiten Halbzeit gesehen. Wir sind Vollgas gegangen, und sie konnten nicht mithalten.“

Gegenüber der BBC ergänzte der Bayern-München-Stürmer: „Der Chef sagte, wir sollten das Tempo erhöhen, Mann gegen Mann spielen und das Spiel komplett an uns reißen – genau das ist passiert. Wir haben unser bestes Niveau gezeigt, sowohl mit als auch ohne Ball. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit hätten wir drei oder vier Tore schießen können.“

Tuchel: „Ich wollte sie ermutigen, alles zu geben“

Tuchel selbst erklärte seine Halbzeitansprache: „Selbst wenn wir verlieren, wird das meine Wahrnehmung der letzten 17 Tage nicht ändern. Aber lasst es uns auf unsere Weise machen. Wir waren zu sehr darauf bedacht, das Ergebnis zu schützen. Wir standen wie eine Siebenerkette und haben nicht verteidigt. Wenn das Ergebnis nicht für uns spricht, wollen wir unser Spiel spielen. Ich habe versucht, sie zu ermutigen, alles zu geben.“

Die Wirkung war fast sofort spürbar: Jude Bellingham traf nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zur 3:2-Führung. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid sagte: „Es war keine große Drama-Show mit Geschrei, sondern genau das, was die Mannschaft brauchte. Wir haben eine reife Gruppe mit großartigen Führungsspielern. Jeder wusste, welches Niveau wir erreichen mussten. Der Start in die zweite Halbzeit gab uns eine großartige Basis.“

Tuchels erster WM-Auftritt – und eine kleine Enttäuschung

Das Spiel in Dallas war Tuchels erste Partie als Trainer bei einer Weltmeisterschaft. Doch der besondere Moment wurde durch eine unerwartete Störung getrübt: „Ich muss etwas loswerden. Ich bitte die Fifa, die Position der Fotografen während der Nationalhymne zu ändern, denn ich konnte meine Mannschaft nicht sehen. Es war ein sehr besonderer Moment heute, und ich stand vor einer Wand aus 50 Fotografen und konnte keinen einzigen Spieler sehen. Das hat mir ein bisschen die Erfahrung verdorben.“

Trotz dieses kleinen Wermutstropfens genoss Tuchel die Atmosphäre: „Es ist sehr emotional. Als ich jung war und sogar, als ich mit dem Training begann, war das zu groß, um davon zu träumen – eine solche Karriere zu haben. Ich habe den Geist gespürt und was es bedeutet, Teil einer Weltmeisterschaft zu sein. Es ist einfach unglaublich. In den letzten zwei Tagen habe ich mich sehr, sehr lebendig gefühlt. Ich wollte nirgendwo anders auf der Welt sein als hier.“

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