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Andrea Pirlo weist politische Deutung seiner Russland-Kooperation zurückAndrea Pirlo hat sich nach Kontroversen um seine Zusammenarbeit mit einer russischen Marke zu Wort gemeldet. Der designierte Nationaltrainer Italiens betont, die Kooperation sei rein kommerziell und sportlich – politische Motive weist er entschieden zurück./images/de/2026/07/andrea-pirlo-weist-politische-deutung-seiner-russland-kooperation-zuruck-097247c7-800w.webpAndrea Pirlo weist politische Deutung seiner Russland-Kooperation zurück

Andrea Pirlo weist politische Deutung seiner Russland-Kooperation zurück

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Andrea Pirlo im Trainingsanzug auf einer Pressekonferenz, ernst blickend, mit Mikrofonen vor sich — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Andrea Pirlo hat sich nach Kontroversen um seine Zusammenarbeit mit einer russischen Marke zu Wort gemeldet. Der designierte Nationaltrainer Italiens betont, die Kooperation sei rein kommerziell und sportlich – politische Motive weist er entschieden zurück.

Andrea Pirlo hat sich öffentlich zu den Diskussionen geäußert, die um seine Person entbrannt sind, nachdem seine Zusammenarbeit mit einer russischen Marke in Italien für Schlagzeilen gesorgt hatte. Der frühere Weltmeister und designierte Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft veröffentlichte eine Stellungnahme, in der er die politische Deutung seiner geschäftlichen Aktivitäten zurückweist.

Pirlos Stellungnahme im Wortlaut

„In den vergangenen Tagen habe ich mit großer Bitterkeit die Debatte verfolgt, die sich um meinen Namen und die Möglichkeit, die Rolle des Cheftrainers der italienischen Nationalmannschaft zu übernehmen, entwickelt hat“, erklärte Pirlo. „Aus Respekt vor den Institutionen, dem Verband und allen Beteiligten habe ich mich bisher dazu entschieden zu schweigen. Ich halte es jedoch für notwendig, einige Punkte klarzustellen.“

Der 45-Jährige betonte, dass er während seiner gesamten Karriere – sowohl als Spieler als auch als Trainer – stets im Einklang mit den Gesetzen der Länder, in denen er tätig war, sowie mit den von ihm unterzeichneten Verträgen gearbeitet habe. Die berufliche Zusammenarbeit, die Gegenstand der jüngsten Kontroversen sei, ergebe sich aus seinem Arbeitsverhältnis in den Vereinigten Arabischen Emiraten und sei ausschließlich kommerzieller und sportlicher Natur.

Keine politische Botschaft

„Dieser Zusammenarbeit eine politische Bedeutung zuzuschreiben bedeutet, mir Überzeugungen zuzuschreiben, die ich nie geäußert habe und die mir nicht gehören“, stellte Pirlo klar. Er dankte zudem Paolo Maldini und Leonardo für die Wertschätzung und das Vertrauen, die sie ihm entgegengebracht hätten. „Ich kenne ihre Kompetenz, ihre Ernsthaftigkeit und die Liebe, die sie dem italienischen Fußball stets entgegengebracht haben.“

Pirlo bedauerte, dass eine rein sportliche Entscheidung so schnell in eine öffentliche Auseinandersetzung gezogen worden sei, die ihm am Ende Bedeutungen und Absichten zugeschrieben habe, die ihm nicht gehörten. „Die Liebe zu Italien hängt nicht von einer Berufsbezeichnung ab. Sie ist Teil meiner Geschichte, meiner Identität, und sie wird mich immer begleiten“, schloss der frühere Mittelfeldregisseur.

Hintergrund der Kontroverse

Die Diskussionen waren aufgekommen, nachdem bekannt wurde, dass Pirlo eine Kooperation mit einer russischen Marke eingegangen war. In Italien wurde dies im Vorfeld seiner mündlichen Einigung mit dem italienischen Fußballverband (FIGC) über die Übernahme des Nationaltrainerpostens kontrovers diskutiert. Pirlo, der zuvor unter anderem Juventus Turin trainierte und zuvor als Spieler Weltmeister 2006 wurde, soll die Nachfolge von Roberto Mancini antreten.

Die FIGC hatte sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Lösung bemüht, nachdem Mancini überraschend zurückgetreten war. Pirlo galt als Wunschkandidat, doch die Debatte um seine Russland-Kontakte sorgte für Verstimmung. Mit seiner Stellungnahme versucht der Trainer nun, die Wogen zu glätten und den Fokus wieder auf den Sport zu lenken.

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