Lindelof und Ayari loben Isak nach Schwedens Auftaktsieg

Kurzüberblick
Victor Lindelof und Yasin Ayari haben Alexander Isak für seine herausragende Leistung beim 5:1-Sieg Schwedens gegen Tunesien gelobt. Isak erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere vor, während Ayari selbst zwei Tore beisteuerte.
Die schwedischen Nationalspieler Victor Lindelof und Yasin Ayari haben nach dem überzeugenden 5:1-Sieg ihrer Mannschaft gegen Tunesien in der Gruppe F der FIFA-Weltmeisterschaft 2026™ die Leistung von Alexander Isak gewürdigt. Der Stürmer von Brighton & Hove Albion erzielte nicht nur ein Tor, sondern bereitete auch zwei weitere Treffer vor und wurde als Michelob Ultra Superior Player of the Match ausgezeichnet.
Isak überzeugt trotz Zweifeln
Lindelof, der Abwehrchef der schwedischen Mannschaft, zeigte sich wenig überrascht von Isaks starker Vorstellung. „Ich habe große Bewunderung für ihn als Spieler und erwarte viel von ihm“, sagte Lindelof gegenüber der FIFA. „Ich erwarte nichts Geringeres von einem Spieler wie ihm.“ Der Innenverteidiger betonte, dass Isak die perfekte Antwort auf jene gegeben habe, die vor dem Turnier an seiner Form gezweifelt hatten. „Die Leute haben hinterfragt, ob er in guter Verfassung oder in Form ist, und ich denke, er hat es heute mit seiner Leistung gezeigt.“
Ayari beeindruckt von Isaks Beitrag
Yasin Ayari, der selbst zwei Tore erzielte und damit maßgeblich zum Erfolg beitrug, schloss sich den Lobeshymnen an. „Wir wissen, wie gut er ist. Wir wissen, was er kann, wenn wir ihm den Ball geben, und heute hat er in einem wichtigen Spiel gezeigt, was er kann“, erklärte der Mittelfeldspieler. Ayari, dessen Vater Tunesier ist, empfand die Partie als besonders emotional. „Es war ein hartes Spiel. Ein emotionales Spiel für mich, weil dies auch mein Land ist“, sagte der Brighton-Profi. „Ich bin froh, dass wir das Spiel gewinnen konnten, und ich bin glücklich, zwei Tore erzielt zu haben.“
Schwedens dominanter Auftakt
Der 5:1-Erfolg war Schwedens zweithöchster Sieg bei einer Weltmeisterschaft. Er gleicht dem 4:0-Erfolg gegen Bulgarien im Spiel um Platz drei 1994, bleibt aber hinter dem Rekordsieg von 8:0 gegen Kuba im Jahr 1938 zurück. Lindelof zeigte sich hochzufrieden mit dem Ergebnis. „Natürlich bin ich sehr glücklich über die drei Punkte heute“, sagte er. „Es ist etwas ganz Besonderes, in das erste Spiel eines großen Turniers zu gehen, und für uns ist es der perfekte Start, die drei Punkte zu holen.“
Der 31-Jährige analysierte auch die taktische Umsetzung: „In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel mit dem Ball gut kontrolliert; in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel ohne Ball gut kontrolliert. Wir wussten, dass sie den Ball irgendwann verlieren würden, wenn wir kompakt stehen, und dann hatten wir große Räume zum Angreifen. Ich denke, der Spielplan war absolut perfekt, und ich bin sehr glücklich darüber, wie wir mit und ohne Ball gespielt haben.“
Ausblick auf das nächste Spiel
Schweden trifft am Samstag im Houston Stadium auf die Niederlande, ein rein europäisches Duell. Die Mannschaft von Trainer Graham Potter wird versuchen, an die starke Leistung anzuknüpfen und den nächsten Schritt in Richtung K.o.-Runde zu machen.
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