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Frankreich trotzt Unwetter und besiegt Irak – Achtelfinale erreichtFrankreich hat sich trotz einer zweistündigen Unwetterunterbrechung mit 3:0 gegen den Irak durchgesetzt und den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Kylian Mbappé feierte seinen 100.

Frankreich trotzt Unwetter und besiegt Irak – Achtelfinale erreicht

Aktualisiert 3 min read

Kurzüberblick

Frankreich hat sich trotz einer zweistündigen Unwetterunterbrechung mit 3:0 gegen den Irak durchgesetzt und den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Kylian Mbappé feierte seinen 100.

Frankreich hat sich am Dienstagabend trotz einer zweistündigen Unwetterunterbrechung mit 3:0 gegen den Irak durchgesetzt und sich vorzeitig für das Achtelfinale der Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Partie im Al-Bayt-Stadion in Al Khor musste aufgrund eines heftigen Gewitters mit Starkregen und Blitzeinschlägen in der Nähe des Stadions für zwei Stunden unterbrochen werden. Nach Wiederanpfiff zeigte die Équipe Tricolore eine souveräne Leistung und ließ dem Außenseiter keine Chance.

Mbappés Jahrhundertspiel

Im Mittelpunkt des Abends stand Kylian Mbappé, der sein 100. Länderspiel für Frankreich bestritt. Mit 24 Jahren ist er der zweitjüngste Spieler der Geschichte, der diese Marke erreicht hat – nur der Brasilianer Pelé war jünger. Mbappé rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Didier Deschamps mit einer herausragenden Vorstellung: Er erzielte beide Treffer für Frankreich (34. und 76. Minute) und bereitete das dritte Tor durch Olivier Giroud (89.) vor. Mit seinen beiden Treffern zog Mbappé in der ewigen WM-Torjägerliste mit dem Argentinier Lionel Messi gleich und teilt sich nun den zweiten Platz. Nur der Deutsche Miroslav Klose (16 Tore) liegt vor ihm.

Stürmischer Beginn und Unterbrechung

Die Partie begann unter schwierigen Bedingungen. Bereits in der 15. Minute zog ein schweres Unwetter über das Stadion hinweg, begleitet von heftigen Windböen und sintflutartigem Regen. Die Sichtverhältnisse waren zeitweise extrem eingeschränkt, und auf dem Spielfeld bildeten sich Pfützen. Nach einer kurzen Unterbrechung entschied Schiedsrichter Kevin Ortega aus Peru, die Partie zu unterbrechen, als Blitze in unmittelbarer Nähe einschlugen. Spieler und Offizielle suchten Schutz in den Katakomben, während die Fans unter den Dächern des Stadions ausharrten. Nach rund zwei Stunden konnte die Partie fortgesetzt werden, nachdem das Unwetter abgezogen war und der Platz wieder bespielbar war.

Frankreichs Dominanz nach der Pause

Nach der Unterbrechung übernahm Frankreich sofort die Kontrolle. Mbappé nutzte einen Fehler in der irakischen Abwehr, um zur Führung einzunetzen. In der zweiten Halbzeit erhöhte er per Foulelfmeter, nachdem Giroud im Strafraum gefoult worden war. Den Schlusspunkt setzte Giroud selbst mit einem Kopfball nach einer Flanke von Mbappé. Der Irak, der sich tapfer wehrte, aber offensiv kaum Akzente setzte, blieb ohne Torchance. Frankreichs Torhüter Hugo Lloris hatte einen ruhigen Abend und musste keinen einzigen Schuss auf sein Tor abwehren.

Historischer Meilenstein für Mbappé

Mbappés 100. Länderspiel war ein weiterer Meilenstein in seiner bereits glanzvollen Karriere. Mit 24 Jahren und 100 Tagen ist er der jüngste Europäer, der diese Marke erreicht hat. „Es ist eine große Ehre, für Frankreich zu spielen, und 100 Spiele zu erreichen, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Mbappé nach dem Spiel. „Aber das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben und im Turnier weiterkommen.“ Trainer Deschamps lobte seinen Star: „Kylian ist ein außergewöhnlicher Spieler. Er hat heute wieder gezeigt, warum er einer der Besten der Welt ist.“

Ausblick auf das Achtelfinale

Mit dem Sieg steht Frankreich als Gruppensieger fest und trifft im Achtelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe H. Die Mannschaft von Didier Deschamps hat damit ihr erstes Etappenziel erreicht und kann nun auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hoffen. Der Irak hingegen muss nach zwei Niederlagen die Heimreise antreten. Für die Franzosen geht es nun darum, die Form aus den ersten beiden Spielen zu konservieren und sich auf die K.o.-Runde vorzubereiten. „Wir sind noch nicht am Ziel“, warnte Deschamps. „Der schwierigste Teil kommt erst noch.“

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