Englands epische Nacht im Aztekenstadion

Kurzüberblick
England besiegte Mexiko im Achtelfinale der Weltmeisterschaft mit 3:2 und zog ins Viertelfinale ein. Thomas Tuchels Team trifft nun auf Norwegen. Die Partie im legendären Aztekenstadion war voller Dramatik und Wendungen.
Es war eine Nacht, die in die Geschichte des englischen Fußballs eingehen wird. Im legendären Aztekenstadion von Mexiko-Stadt erkämpfte sich die Mannschaft von Thomas Tuchel einen atemberaubenden 3:2-Sieg gegen die Gastgeber und zog damit ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft ein. Dort wartet am Samstag Norwegen.
Die Ausgangslage: Ein Klassiker unter Flutlicht
Das Aztekenstadion, Schauplatz zweier Weltmeisterschafts-Endspiele (1970 und 1986), bot die perfekte Kulisse für ein Duell zweier fußballerisch ambitionierter Nationen. Mexiko, angeführt von seinem erfahrenen Trainer, wollte vor heimischem Publikum die Sensation schaffen. England hingegen, unter der Regie des ehemaligen Chelsea-Coaches Tuchel, zeigte sich von Beginn an entschlossen, den nächsten Schritt in Richtung Titel zu gehen.
Die erste Halbzeit: Ein offener Schlagabtausch
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives Spiel mit hohem Tempo. Beide Teams suchten den Weg nach vorne, was zu zahlreichen Torchancen führte. England erwischte den besseren Start und ging früh in Führung. Doch Mexiko, angetrieben von seinen leidenschaftlichen Fans, schlug zurück und glich noch vor der Pause aus. Die Atmosphäre im Stadion kochte über, als die Gastgeber kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar in Führung gingen. Mit einem 2:1-Rückstand für England ging es in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit: Die Wende
Tuchel reagierte in der Pause taktisch und brachte frische Kräfte. Die Umstellung zahlte sich aus: England kam mit neuem Schwung aus der Kabine und drängte auf den Ausgleich. In der 55. Minute war es dann soweit – ein präziser Schuss ließ das englische Lager aufatmen. Nun war das Spiel wieder völlig offen. Beide Teams warfen alles nach vorne, was zu einer atemberaubenden Schlussphase führte.
Die Entscheidung: Ein spätes Tor besiegelt den Sieg
In der 78. Minute gelang England der erlösende Treffer zum 3:2. Ein mustergültiger Angriff wurde eiskalt abgeschlossen. Mexiko versuchte in den verbleibenden Minuten alles, um noch einmal auszugleichen, doch die englische Defensive, angeführt von einem überragenden Torhüter, hielt stand. Als der Schiedsrichter abpfiff, brachen auf der englischen Bank alle Dämme. Der Sieg im Aztekenstadion war perfekt.
Ausblick: Das Viertelfinale gegen Norwegen
Mit diesem Erfolg im Rücken reist England nun voller Selbstvertrauen zum Viertelfinale, das am Samstag gegen Norwegen ausgetragen wird. Norwegen, das sich ebenfalls souverän ins Viertelfinale gespielt hat, wartet als nächster Prüfstein. Für Tuchel und sein Team ist das Ziel klar: Der Traum vom Titel lebt weiter.
Weitere Informationen: Höhepunkte des Spiels Mexiko 2-3 England sowie Spielerbewertungen und eine ausführliche Analyse der denkwürdigen Nacht finden Sie auf unserer Website. (Nur für Nutzer im Vereinigten Königreich verfügbar.)
Mehr zu diesen Themen
Neues Villa-Team setzt auf Skandinavien
Aston Villa hat nach einer enttäuschenden Saison vier skandinavische Spielerinnen verpflichtet. Die Neuzugänge sollen helfen, die Lücken im Kader zu schließen und den Klub zurück in die Spitzengruppe der WSL zu führen. Trainerin Natalie Arroyo setzt dabei auf die Erfahrung und Qualität aus Norwegen und Dänemark.

Mourinho lobt Mbappés Einsatz: „Er trainiert hart“
José Mourinho lobt Kylian Mbappés Professionalität: Der Star kehrte früher aus dem Urlaub zurück, um für den Saisonstart bereit zu sein. Mourinho schätzt dessen harte Arbeit und Engagement.

Stadien mit den meisten WM-Spielen
Das Estadio Azteca in Mexiko-Stadt führt die Liste der Stadien mit den meisten FIFA-Weltmeisterschaftsspielen an. Mit 24 Partien über drei Turniere hinweg liegt es deutlich vor dem Maracanã in Rio de Janeiro. Der Artikel beleuchtet die Geschichte und Bedeutung dieser legendären Spielstätten.

Spanien: Die Weltmeister, einen Monat danach
Am 19. Juli holte sich Spaniens Nationalmannschaft ihren zweiten WM-Titel. Einen Monat später blickt die FIFA auf die Lage der Champions: Wie stehen die Helden von New York New Jersey da, und was kommt als Nächstes?



