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Deschamps fordert '100-prozentige Effizienz' gegen MarokkoFrankreichs Trainer Didier Deschamps verlangt vor dem Viertelfinale gegen Marokko eine noch höhere Effizienz von seinen Stürmern. Trotz 14 Toren in fünf Spielen sieht der 2018er-Weltmeister Luft nach oben. Das Spiel in Boston entscheidet über den Einzug ins Halbfinale./images/de/2026/07/deschamps-fordert-100-prozentige-effizienz-gegen-marokko-0135b195-800w.webpDeschamps fordert '100-prozentige Effizienz' gegen Marokko

Deschamps fordert '100-prozentige Effizienz' gegen Marokko

Aktualisiert 2 min read
Didier Deschamps in Trainingskleidung auf einer Pressekonferenz vor dem WM-Viertelfinale gegen Marokko, mit ernstem Gesichtsausdruck und Mikrofon vor

Kurzüberblick

Frankreichs Trainer Didier Deschamps verlangt vor dem Viertelfinale gegen Marokko eine noch höhere Effizienz von seinen Stürmern. Trotz 14 Toren in fünf Spielen sieht der 2018er-Weltmeister Luft nach oben. Das Spiel in Boston entscheidet über den Einzug ins Halbfinale.

Frankreichs Trainer Didier Deschamps hat vor dem Viertelfinale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ gegen Marokko eine noch höhere Effizienz von seinen Angreifern gefordert. Die Franzosen sind mit 14 Toren in fünf Partien – einem Schnitt von fast drei Treffern pro Spiel – gemeinsam mit einer anderen Mannschaft der erfolgreichste Angriff des Turniers. Dennoch sieht der 56-Jährige Verbesserungspotenzial.

Deschamps‘ hohe Ansprüche an die Offensive

„Wir sind sehr effizient, aber wir könnten noch effizienter sein“, sagte Deschamps am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Duell in Boston. „Je weiter wir im Turnier kommen, desto wichtiger wird das. 100-prozentige Effizienz – das wäre natürlich ideal.“ Die Aussage mag angesichts der beeindruckenden Zahlen der Stürmer überraschen, doch sie spiegelt die hohen Standards wider, die Deschamps in seinen 14 Jahren als Trainer der Équipe Tricolore etabliert hat.

Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé, beide im Rennen um den adidas Goldenen Schuh, sowie Michael Olise, der beste Vorlagengeber des Turniers, stehen im Fokus der gegnerischen Trainer. Doch Deschamps‘ Kritik zielt auf die vergebenen Chancen ab, die er in früheren Spielen bemängelt hatte.

Die Zukunft des Trainers und die Herausforderung Marokko

Für Deschamps, den dienstältesten Trainer Frankreichs, könnte das Turnier bereits am Donnerstag enden. Auf die Frage eines marokkanischen Journalisten nach dem möglichen Ende seiner Amtszeit antwortete er ironisch: „Es ist nett, dass Sie daran denken – ich tue das überhaupt nicht. Das Spiel gegen Paraguay hätte auch mein letztes sein können. Ich konzentriere mich auf diese marokkanische Mannschaft und will mit meinem Trainerteam alles tun, damit es gut läuft.“ Übersetzt: Sieg und Einzug ins Halbfinale.

Marokko, das 2022 in Katar im Halbfinale gegen Frankreich mit 0:2 verlor, ist ein gefährlicher Gegner. Die Atlaslöwen haben sich nach einem 1:1 gegen die Niederlande im Elfmeterschießen durchgesetzt und stehen verdient im Viertelfinale. „Je höher man den Berg hinaufsteigt, desto größer wird die Herausforderung“, sagte Deschamps. „Marokko ist nicht zufällig hier. Sie gehören zu den besten Teams des Turniers. Es wird ein Duell zwischen zwei Nationen, die den Ball wollen, angreifen und Tore schießen.“

Physische Frische als Trumpf

Frankreich kann zudem auf eine bemerkenswerte physische Frische bauen. Die Mannschaft kommt ohne Verlängerung durch die K.o.-Runden, anders als Konkurrenten wie Argentinien, das gegen Cabo Verde erst in der Verlängerung gewann. „In einem solchen Wettbewerb ist es wichtig, in guter körperlicher Verfassung zu sein. Die Daten, die wir nach den Spielen sammeln, sind gut, sehr gut sogar“, erklärte Deschamps. „Wir hatten vor der WM wenig Vorbereitungszeit, vor allem für die Champions-League-Teilnehmer. Ich passe jedes Training an den Zustand jedes Spielers an und habe nichts dagegen, wenn jemand eine oder zwei Einheiten auslässt, um am dritten Tag fitter zu sein.“

Frankreich ist in sechs vorherigen Begegnungen mit Marokko ungeschlagen und geht als Favorit ins Spiel. Doch Deschamps weiß, dass solche Statistiken im K.o.-Fußball keine Garantie bieten.

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