Burnhams erster indirekter Zusammenstoß mit Trump-Lager

Kurzüberblick
Andy Burnham kritisiert den Verkauf von WM-Rechten an Investoren und richtet sich damit indirekt gegen die Trump-Familie. Die Kushners sollen als Hauptinvestoren hinter dem Deal stehen.
Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, hat seinen ersten indirekten Zusammenstoß mit dem Umfeld von Donald Trump inszeniert. Hintergrund ist der geplante Verkauf von Rechten an der Fußball-Weltmeisterschaft, bei dem die Familie Kushner, Trumps Schwiegerfamilie, als Hauptinvestoren genannt wird. Burnham wählte ein bemerkenswertes Thema für seine Kritik.
Burnhams klare Botschaft an Investoren
In einem Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter) bezog Burnham deutlich Stellung: „Lasst mich das sehr direkt sagen. Fußball gehört nicht den Investoren. Es gehört den Menschen, die die Ränge füllen und die Woche für Woche an der Seitenlinie stehen, bei Regen und Sonnenschein.“ Er betonte, dass die Weltmeisterschaft kein Produkt sei, sondern der größte Wettbewerb im Weltsport, und dass sie nie jemandem gehört habe, der sie verkaufen könne. „Verkleidet den Deal, wie ihr wollt. Sobald ihr ein Stück davon verkauft habt, habt ihr eure Prinzipien verkauft. Fußball gehört den Fans. Das war schon immer so und wird immer so sein.“
Die Rolle der Kushners
Berichten zufolge sollen Jared Kushner und seine Familie zu den führenden Investoren hinter dem umstrittenen Verkauf von WM-Rechten gehören. Dieser Schritt hat in der Fußballwelt für Aufsehen gesorgt, da er die Kommerzialisierung des Sports weiter vorantreibt. Burnhams Kritik richtet sich damit nicht nur gegen anonyme Investoren, sondern auch gegen einflussreiche Kreise aus dem Trump-Lager.
Ein strategischer Schachzug?
Beobachter werten Burnhams Vorstoß als ersten Versuch, sich politisch gegen die Trump-Sphäre zu positionieren. Der Bürgermeister, der der Labour Party angehört, hat sich in der Vergangenheit mehrfach für die Rechte von Fußballfans eingesetzt. Mit seiner aktuellen Stellungnahme greift er ein Thema auf, das in Großbritannien und international hohe Wellen schlagen könnte. Die Frage, ob der Verkauf von WM-Rechten an private Investoren tatsächlich zustande kommt, bleibt vorerst offen.
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