Brasilien scheiterte nur einmal an den ersten beiden WM-Spielen – 1978

Kurzüberblick
Brasilien hat bei Weltmeisterschaften nur ein einziges Mal nicht beide Auftaktspiele gewonnen: 1978 in Argentinien. Damals reichte es nach einem Unentschieden gegen Schweden und einem Sieg gegen Spanien dennoch zum dritten Platz.
Brasilien ist bekannt für seine beeindruckende Bilanz bei Fußball-Weltmeisterschaften. Die Seleção hat fünf Titel gewonnen und ist das einzige Land, das an allen Turnieren teilgenommen hat. Eine besondere statistische Kuriosität: Brasilien hat bei einer WM nur ein einziges Mal nicht beide ersten beiden Spiele gewonnen – und zwar 1978 in Argentinien.
Die Ausnahme von 1978
Bei der WM 1978 in Argentinien startete Brasilien mit einem 1:1-Unentschieden gegen Schweden. Im zweiten Spiel folgte ein 0:0 gegen Spanien. Damit blieb die Mannschaft in den ersten beiden Partien sieglos – ein Novum in der brasilianischen WM-Geschichte. Dennoch gelang der Einzug in die zweite Gruppenphase, und am Ende belegte Brasilien den dritten Platz.
Hintergrund und Kontext
In den meisten anderen WM-Turnieren dominierte Brasilien von Beginn an. So gewann die Mannschaft 1958, 1962, 1970, 1994 und 2002 jeweils die ersten beiden Spiele. Auch 2014 als Gastgeber startete man mit zwei Siegen. Die einzige Ausnahme bleibt 1978, als die Mannschaft unter Trainer Cláudio Coutinho zunächst Schwierigkeiten hatte, sich gegen die defensiv eingestellten Gegner durchzusetzen.
Die schwache Anfangsphase 1978 führte zu Kritik in der Heimat, doch die Mannschaft steigerte sich im Turnierverlauf. Im Spiel um Platz drei besiegte Brasilien Italien mit 2:1 und sicherte sich die Bronzemedaille.
Bedeutung für die Statistik
Diese Statistik unterstreicht die außergewöhnliche Konstanz Brasiliens bei Weltmeisterschaften. Nur einmal in der Geschichte verfehlte das Team das Ziel, die ersten beiden Spiele zu gewinnen – und selbst dann erreichte es noch einen Podestplatz. Für die aktuelle Mannschaft ist dies ein Ansporn, die Tradition fortzusetzen.
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