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Investor rettet Durham Women vor dem AusDer Mitbesitzer von South Shields FC, Geoff Thompson, übernimmt die Mehrheit an Durham Women und sichert damit den Verbleib in der Women's Super League 2. Der Verein stand nach gescheiterten Investorengesprächen kurz vor der Schließung.

Investor rettet Durham Women vor dem Aus

Aktualisiert 2 min read

Kurzüberblick

Der Mitbesitzer von South Shields FC, Geoff Thompson, übernimmt die Mehrheit an Durham Women und sichert damit den Verbleib in der Women's Super League 2. Der Verein stand nach gescheiterten Investorengesprächen kurz vor der Schließung.

Die Zukunft von Durham Women ist gesichert. Der lokale Geschäftsmann Geoff Thompson, Mitbesitzer von South Shields FC, hat sich mit einer Mehrheitsbeteiligung am Verein eingekauft und damit den Fortbestand des Zweitligisten gerettet. Unterstützt wird er dabei von Jason Ye, einem weiteren Investor bei South Shields. Dank dieser Rettungsaktion wird Durham auch in der kommenden Saison in der Women's Super League 2 antreten können.

Dramatischer Rettungsruf

Erst am 8. Juni hatte der Klub einen verzweifelten Aufruf gestartet, nachdem mehrere potenzielle Investoren abgesprungen waren. Damals drohte der Verlust des Profistatus. In einer Mitteilung hieß es, man habe nur 21 Tage Zeit, einen Käufer zu finden. Andernfalls müsse der Spielbetrieb auf allen Ebenen eingestellt werden. Spielerinnen und Mitarbeiter wurden bereits über die drohende Schließung informiert.

Der genaue Wert der Investition wurde nicht bekannt gegeben. Klar ist jedoch, dass die Rettung für Durham einen enormen Aufschwung bedeutet. Thompson, der bereits als Vorsitzender von South Shields FC drei Aufstiege in Folge begleitete und seit 2017 als Co-Investor fungiert, erklärte: „Angesichts der Entscheidungsfrist von nur wenigen Tagen hatte der Erhalt von Durham Women und die Sicherung seiner langfristigen Zukunft oberste Priorität. Wir sind fest davon überzeugt, dass der Verein eine entscheidende Rolle in der lokalen Gemeinschaft spielt und jede Chance verdient, zu wachsen, sich weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein.“

Lokale Verbundenheit und Zukunftsperspektiven

Thompson dankte ausdrücklich Jason Ye für dessen Vertrauen in ihn, den Verein und die gesamte Region Nordostengland. „Gemeinsam glauben wir fest an die Zukunft des Frauenfußballs. Wir sind zuversichtlich, dass Durham Women gut positioniert ist, um Teil dieser spannenden Reise zu sein“, so Thompson weiter.

Im Zuge der Übernahme bleiben die Vereinsgründer Lee Sanders und Dawn Hepple als Aktionäre an Bord. Durham Women wurde 2007 als Mädchenmannschaft unter zehn Jahren gegründet und 2014 in die Struktur der Women's Super League aufgenommen. Seitdem spielt der Verein als unabhängiges Frauenteam ohne Anbindung an einen Männerklub in der zweiten Liga – mittlerweile zwölf Jahre lang.

In der vergangenen Saison belegte Durham den zehnten Platz in der WSL 2. Zweimal erreichte der Verein das Viertelfinale des Women's FA Cup. Die Rettung durch Thompson und Ye sichert nicht nur den Spielbetrieb, sondern eröffnet auch Perspektiven für die weitere Entwicklung des Klubs und des Frauenfußballs in der Region.

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