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Debütanten bei der U-20-Frauen-WM: Eine BilanzBei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2026 in Polen feiern gleich sechs Teams ihr Debüt. Ein Blick auf die Geschichte zeigt: Manche Neulinge wie Nordkorea wurden auf Anhieb Champion, andere wie Kamerun sorgten für Furore, während viele andere scheiterten./images/de/2026/08/debutanten-bei-der-u-20-frauen-wm-eine-bilanz-55a7fe16-800w.webpDebütanten bei der U-20-Frauen-WM: Eine Bilanz

Debütanten bei der U-20-Frauen-WM: Eine Bilanz

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Junge Fußballspielerinnen in den Trikots verschiedener Nationen laufen gemeinsam auf ein Stadion zu, während im Hintergrund die Flaggen der

Kurzüberblick

Bei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2026 in Polen feiern gleich sechs Teams ihr Debüt. Ein Blick auf die Geschichte zeigt: Manche Neulinge wie Nordkorea wurden auf Anhieb Champion, andere wie Kamerun sorgten für Furore, während viele andere scheiterten.

Bei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2026 in Polen werden gleich sechs Mannschaften zum ersten Mal an diesem globalen Turnier teilnehmen: Benin, Ecuador, Neukaledonien, die Gastgeberinnen aus Polen, Portugal und Tansania. Diese Neulinge können sich an Beispielen wie Nordkorea und China orientieren, die bei ihren Debüts 2006 bzw. 2004 das Finale erreichten – Nordkorea gewann sogar den Titel.

Die Geschichte der Debütanten bei diesem Turnier ist gemischt: Während einige Mannschaften für Überraschungen sorgten und weit kamen, scheiterten andere früh. FIFA blickt auf die bemerkenswertesten ersten Auftritte zurück.

Nordkorea: Titel bei der Premiere

Nordkorea, dreifacher Champion, setzte 2006 bei der U-20-WM in Russland ein Zeichen: Die Mannschaft gewann den Titel bei ihrer ersten Turnierteilnahme. Im Finale besiegten sie China PR mit 5:0 – bis heute der höchste Sieg in einem WM-Finale dieser Altersklasse. Mit perfektem Stellungsspiel und technischer Finesse erzielten sie 18 Tore, die von nicht weniger als zehn verschiedenen Spielerinnen stammten.

China: Zweimal im Finale

China PR erreichte in den 2000er-Jahren bei ihren ersten beiden Teilnahmen jeweils das Finale. 2004 in Thailand überstanden sie die Gruppenphase souverän, besiegten im Viertelfinale den favorisierten Gastgeber Kanada und im Halbfinale Brasilien. Erst im Finale war Deutschland eine Nummer zu groß.

Kolumbien: Vierter Platz bei der Premiere

Nachdem Kolumbien die ersten vier Turniere verpasst hatte, holte die Mannschaft 2010 in Deutschland auf und erreichte das Halbfinale. Nach einer Niederlage gegen die Gastgeberinnen im zweiten Gruppenspiel folgte ein 3:0-Sieg gegen Costa Rica, der den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Dort besiegten sie Schweden, ehe sie im Halbfinale knapp mit 0:1 gegen Nigeria verloren.

Niederlande: Vielversprechender Start, bitteres Aus

Die Niederlande starteten 2018 mit einem 2:1-Sieg gegen Neuseeland und einem 4:0 gegen Ghana in ihr Debüt. Eine 0:4-Niederlage gegen Frankreich war jedoch ein Dämpfer. Im Viertelfinale führten sie gegen England durch ein Tor von Victoria Pelova, doch die jungen Löwinnen drehten das Spiel und gewannen 2:1.

Österreich: Achtelfinale bei der Premiere

Österreich qualifizierte sich erstmals für ein FIFA-Frauenturnier durch einen Playoff-Sieg gegen Island. Markus Hackls Team gewann das Auftaktspiel gegen Ghana mit 2:1, ehe ein Doppelpack von Sarah Gutmann einen 3:1-Sieg gegen Neuseeland sicherte. Trotz einer 2:5-Niederlage gegen den späteren Champion Nordkorea im Achtelfinale war es ein bemerkenswerter Auftakt.

Kamerun: Naomi Eto als Entdeckung

Bei der U-20-WM 2024 in Kolumbien war Naomi Eto eine der Entdeckungen: Sie erzielte vier Tore und führte Kamerun ins Achtelfinale. Eto traf doppelt beim 2:2 gegen Mexiko und erneut beim 2:0-Sieg gegen Australien. Im Achtelfinale brachte sie Kamerun gegen Brasilien in Führung, doch die Südamerikanerinnen gewannen nach Verlängerung mit 3:1.

Schwierige Premieren für andere

Nicht alle Debütanten hatten so viel Erfolg. Während Österreich und Kamerun 2024 die K.o.-Runde erreichten, schieden Fidschi und Marokko nach drei Niederlagen in der Gruppenphase aus. Ähnlich erging es Haiti 2018, den Gastgeberinnen Papua-Neuguinea und Venezuela 2016 sowie weiteren Teams.

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