Barcelona und Real Madrid im Poker um Rodri

Kurzüberblick
Der FC Barcelona hat Kontakt zu Rodris Lager und Manchester City aufgenommen, um den spanischen Mittelfeldstar zu verpflichten. Auch Real Madrid bemüht sich seit Wochen um den Spieler, doch City zögert, da weitere Klubs Interesse zeigen. Die Entscheidung liegt nun beim Spieler.
Der Transferpoker um den spanischen Nationalspieler Rodri hat eine neue Wendung genommen: Der FC Barcelona hat sowohl Kontakt zum Umfeld des Mittelfeldstars als auch zu Manchester City aufgenommen, um eine mögliche Verpflichtung auszuloten. Damit mischt ein weiterer Schwergewichtsklub im Rennen um den 28-Jährigen mit, der bei City noch bis 2027 unter Vertrag steht.
Real Madrid seit Wochen in Gesprächen
Wie aus Kreisen der Verhandlungen zu hören ist, führt Real Madrid bereits seit Wochen Gespräche mit Manchester City über einen Transfer Rodris. Die Königlichen gelten seit langem als Interessent, doch City habe einer sofortigen Einigung nicht zugestimmt. Der Grund: Die Engländer rechnen damit, dass weitere Top-Klubs in den Wettbewerb um den defensiven Mittelfeldspieler einsteigen könnten, und wollen sich alle Optionen offen halten.
Barcelona schaltet sich ein
Nun hat auch Barcelona seine Fühler ausgestreckt. Die Katalanen, die ihre Kaderplanung für die kommende Saison vorantreiben, sehen in Rodri eine ideale Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Der Klub hat dem Vernehmen nach sowohl direkten Kontakt zu Rodris Beraterteam als auch zu Manchester City aufgenommen, um die Rahmenbedingungen eines möglichen Transfers auszuloten.
Rodri, der 2019 von Atlético Madrid zu Manchester City wechselte, hat sich in England zu einem der weltbesten Spieler auf seiner Position entwickelt. Mit City gewann er mehrfach die Premier League und die Champions League. Seine Bedeutung für das Spiel der „Citizens“ ist immens, weshalb ein Abschied im Sommer als unwahrscheinlich galt – doch das Interesse der spanischen Top-Klubs könnte die Situation verändern.
Entscheidung liegt beim Spieler
Wie es heißt, liegt die Entscheidung über einen Wechsel nun beim Spieler selbst. Rodri, der für die spanische Nationalmannschaft aufläuft, müsste einem Transfer zustimmen. Sollte er sich für einen Abschied aus Manchester entscheiden, stünden mit Barcelona und Real Madrid gleich zwei der prestigeträchtigsten Vereine der Welt bereit, um ihn zu verpflichten.
Die kommenden Wochen dürften daher richtungsweisend sein. Während City eine Abgabe nur zu einem hohen Preis akzeptieren würde, hoffen die spanischen Klubs auf eine Einigung. Ob Rodri letztlich die Premier League verlässt, bleibt abzuwarten – fest steht jedoch, dass der Poker um den Mittelfeldstar in die heiße Phase geht.
Mehr zu diesen Themen
Warum Spurs' Under-the-Radar-Kauf der klügste Deal des Sommers sein könnte
Kirsty Hanson wechselt von Aston Villa zu Tottenham – ein Transfer, der kaum Beachtung fand, aber großes Potenzial birgt. Die Schottin war letzte Saison die drittbeste Torschützin der WSL und könnte Spurs den Sprung in die Champions League ermöglichen.
Kritik an Wechsel von lesbischer Weltmeisterin zu saudischem Klub
Die spanische Fußballerin Esther González wechselt nach Saudi-Arabien zu Al Qadsiah und erntet dafür scharfe Kritik. Fans und LGBTQ+-Aktivisten zeigen sich besorgt, da Homosexualität im Königreich illegal ist. González hatte zuvor ihren Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen aufgelöst.
Alvarez zu Arsenal? Euro Leagues mit Muslić und Bayern-Drama
In der neuesten Ausgabe von Euro Leagues diskutieren Experten über Julian Alvarez' möglichen Wechsel zu Arsenal, die gesundheitlichen Probleme von Jamal Musiala und Schalkes Rückkehr in die Bundesliga. Trainer Miron Muslić gibt Einblicke in den Aufstieg und die Verpflichtung von Edin Džeko.
Taekwondo, Statistiken, Abschiede: Wie Smith zur ersten 1-Millionen-Spielerin wurde
Olivia Smith ist die erste Fußballerin, für die eine Ablöse von über einer Million Pfund gezahlt wurde. Die 22-Jährige erzählt, wie Taekwondo, Gymnastik und frühe Umzüge sie geprägt haben – und warum sie vom Ballon d'Or träumt.



