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Atlético Madrid weist 150-Millionen-Angebot von Real für Álvarez zurückAtlético Madrid hat ein 150 Millionen Euro schweres Angebot von Real Madrid für Stürmer Julián Álvarez scharf zurückgewiesen./images/de/2026/06/atletico-madrid-weist-150-millionen-angebot-von-real-fur-alvarez-zuruck-e051be46-800w.webpAtlético Madrid weist 150-Millionen-Angebot von Real für Álvarez zurück

Atlético Madrid weist 150-Millionen-Angebot von Real für Álvarez zurück

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Julián Álvarez im roten Atlético-Trikot jubelt nach einem Tor im Estadio Metropolitano in Madrid, während Fans im Hintergrund jubeln

Kurzüberblick

Atlético Madrid hat ein 150 Millionen Euro schweres Angebot von Real Madrid für Stürmer Julián Álvarez scharf zurückgewiesen.

Atletico Madrid hat ein Angebot des Stadtrivalen Real Madrid in Höhe von 150 Millionen Euro für den argentinischen Stürmer Julián Álvarez umgehend und in ungewöhnlich scharfer Form zurückgewiesen. Der Klub veröffentlichte eine Stellungnahme, die nicht nur das Angebot ablehnte, sondern auch die Kommunikationsstrategie von Real Madrid kritisierte.

Die Stellungnahme im Wortlaut

In der Erklärung von Atlético Madrid hieß es wörtlich: „1. Ihr habt das Video des Papstes geschnitten, in dem er sagte, er sei auch ein Atleti-Fan. 2. Ihr müsst Ethik mit Dankbarkeit verwechselt haben, aber um keine Zweifel zu lassen: Wir danken euch für nichts. 3. Wir prüfen und erwägen kein Angebot für Julián. 4. Wie könnten wir [Madrid] uns nicht verstehen, wenn ihr uns noch mehr zum Lachen bringt als Barcelona.“

Hintergrund des Angebots

Julián Álvarez, der im Sommer 2022 von River Plate zu Atlético Madrid wechselte, hat sich schnell zu einem der Schlüsselspieler entwickelt. Der 24-jährige Stürmer erzielte in der vergangenen Saison 19 Tore und bereitete 13 weitere vor. Real Madrid, das nach Verstärkung im Angriff sucht, sah in Álvarez offenbar einen vielversprechenden Kandidaten. Das Angebot von 150 Millionen Euro wäre einer der höchsten Transfers in der Geschichte des spanischen Fußballs gewesen.

Reaktionen und Bedeutung

Die scharfe Ablehnung unterstreicht die angespannte Beziehung zwischen den beiden Madrider Klubs. Atlético Madrid machte deutlich, dass Álvarez nicht zu den Abgabe-Kandidaten zählt und man nicht gewillt ist, über einen Transfer zu verhandeln. Die Stellungnahme enthielt zudem einen Seitenhieb auf Real Madrids Umgang mit einem Video von Papst Franziskus, der sich als Atlético-Fan geoutet hatte. Der Vorfall hatte in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt.

Die Zukunft von Julián Álvarez bleibt damit vorerst in Madrid – allerdings im roten Teil der Stadt. Atlético-Fans dürften die klare Haltung ihres Klubs begrüßen, während Real Madrid sich nach Alternativen umsehen muss.

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