Arsenal verlangt bis zu 20 Millionen Pfund für Gabriel Jesus

Kurzüberblick
Der FC Arsenal verlangt in diesem Sommer eine Ablösesumme von bis zu 20 Millionen Pfund für Stürmer Gabriel Jesus. Mehrere Vereine haben bereits angefragt, der Brasilianer könnte 2027 ablösefrei wechseln.
Der FC Arsenal hat einen Preis von bis zu 20 Millionen Pfund (rund 23,3 Millionen Euro) für Stürmer Gabriel Jesus festgelegt, wie The Athletic berichtet. Der 29-jährige Brasilianer, dessen Vertrag im Juni 2027 ausläuft, hat das Interesse mehrerer Klubs auf sich gezogen. Die Gunners haben diesen Klubs eine Ablösesumme zwischen 18 und 20 Millionen Pfund genannt.
Vertragssituation und Marktwert
Gabriel Jesus wechselte im Sommer 2022 von Manchester City zu Arsenal und unterschrieb einen Fünfjahresvertrag. Obwohl er im Sommer 2027 ablösefrei gehen könnte, plant Arsenal nicht, ihn vorzeitig zu einem reduzierten Preis abzugeben. Der Klub hofft, eine möglichst hohe Ablöse zu erzielen, um in andere Spieler investieren zu können.
Interessenten und mögliche Abgänge
Mehrere Vereine, darunter Klubs aus der Premier League und dem europäischen Ausland, haben bereits erste Sondierungsgespräche geführt. Jesus, der in der vergangenen Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatte, kam in 27 Pflichtspielen auf acht Tore und fünf Vorlagen. Sein Marktwert wird von Transfermarkt auf rund 55 Millionen Euro geschätzt, doch Arsenal scheint bereit, ihn für deutlich weniger ziehen zu lassen.
Auswirkungen auf Arsenals Kaderplanung
Ein Verkauf von Jesus würde Arsenal zusätzliche Mittel verschaffen, um die Offensive zu verstärken. Trainer Mikel Arteta sucht nach einem zuverlässigen Torjäger, nachdem die Mannschaft in der vergangenen Saison in der Premier League 88 Tore erzielte, aber in entscheidenden Spielen oft die Durchschlagskraft fehlte. Mit Gabriel Martinelli, Bukayo Saka und Leandro Trossard stehen jedoch bereits mehrere Offensivkräfte im Kader.
Die Entscheidung über Jesus' Zukunft dürfte in den kommenden Wochen fallen, da Arsenal die Vorbereitung auf die neue Saison plant. Ein Abgang des Brasilianers würde nicht nur finanziellen Spielraum schaffen, sondern auch Platz für einen Neuzugang im Sturmzentrum.
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