Raphinha fühlt sich reifer und druckfreier vor der WM

Kurzüberblick
Brasiliens Nationalspieler Raphinha spricht vor der Weltmeisterschaft über seine persönliche Entwicklung. Der Flügelstürmer fühlt sich reifer und weniger Druck ausgesetzt als noch 2022 und zeigt sich zufrieden mit dem Team und Trainer Ancelotti.
Der brasilianische Nationalspieler Raphinha hat sich in einem Interview zu seiner aktuellen Verfassung vor der anstehenden Weltmeisterschaft geäußert. Der Flügelstürmer, der für den FC Barcelona spielt, betonte, dass er sich im Vergleich zum Turnier 2022 in Katar deutlich weiterentwickelt habe.
Reife und Druckgefühl
„Ich fühle mich bei dieser Weltmeisterschaft viel reifer als 2022. Ich spüre viel weniger Druck“, sagte der 27-Jährige. Diese Aussage unterstreicht die mentale Entwicklung des Spielers, der vor zwei Jahren noch als junger Hoffnungsträger galt und nun zu den erfahrenen Kräften im Kader zählt. Raphinha, der in der laufenden Saison für Barcelona in 28 Pflichtspielen 12 Tore erzielte und 8 Vorlagen gab, sieht sich bereit für die Herausforderungen des Turniers.
Team und Trainer
„Ich bin bereit, ich bin glücklich mit diesem Team und mit Ancelotti“, fügte Raphinha hinzu. Damit bezog er sich auf den italienischen Trainer Carlo Ancelotti, der die brasilianische Nationalmannschaft seit Juli 2024 trainiert. Ancelotti, der zuvor Real Madrid zu mehreren Champions-League-Titeln führte, hat das Team taktisch neu ausgerichtet und setzt verstärkt auf offensive Flexibilität. Raphinha, der sowohl auf dem rechten Flügel als auch im Zentrum eingesetzt werden kann, profitiert von dieser Systemumstellung.
Hintergrund
Brasilien geht als einer der Topfavoriten ins Turnier. Die Seleção gewann zuletzt 2002 den Titel und erreichte 2014 das Halbfinale. Raphinha, der 2022 in Katar in vier Spielen zum Einsatz kam und ein Tor erzielte, soll in diesem Jahr eine Schlüsselrolle im Angriffsspiel übernehmen. Seine Entwicklung bei Barcelona unter Trainer Hansi Flick hat ihn zu einem der gefährlichsten Flügelspieler der Welt gemacht.
Mehr zu diesen Themen

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

