Haitis Rekordtorschütze über Schottland-Verbindung und Flucht aus Iran

Kurzüberblick
Duckens Nazon, Haitis Rekordtorschütze, spricht vor dem WM-Duell mit Schottland über seine Verbindung zum Land und seine dramatische Flucht aus dem Iran.
Duckens Nazon, der Rekordtorschütze der haitianischen Nationalmannschaft, hat vor dem bevorstehenden WM-Spiel gegen Schottland über seine besondere Verbindung zu dem Land gesprochen. Der 30-jährige Stürmer, der derzeit für den französischen Klub USL Dunkerque spielt, enthüllte zudem, wie er kürzlich aus dem Iran fliehen musste.
Die Schottland-Verbindung
Nazon, der in Frankreich geboren wurde, aber für Haiti spielt, erklärte, dass er eine enge Bindung zu Schottland habe. „Ich habe viele Freunde in Schottland und fühle mich dem Land sehr verbunden“, sagte er. „Es wird ein besonderes Spiel für mich sein, gegen sie anzutreten.“ Der Stürmer, der mit 20 Toren in 45 Länderspielen Haitis bester Torschütze aller Zeiten ist, betonte, dass er die schottische Fußballkultur schon immer bewundert habe.
Flucht aus dem Iran
In einem überraschenden Geständnis sprach Nazon auch über seine Flucht aus dem Iran. Er war zuvor für den iranischen Klub Tractor SC in Täbris aktiv, musste das Land jedoch aufgrund politischer Unruhen und Sicherheitsbedenken verlassen. „Die Situation dort wurde sehr gefährlich“, berichtete er. „Ich musste schnell handeln, um meine Sicherheit zu gewährleisten.“ Nazon gelang die Flucht über die Türkei, von wo aus er nach Frankreich zurückkehrte. Er dankte seinen Teamkollegen und dem Klub für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.
WM-Vorbereitung und Ausblick
Haiti trifft im Rahmen der WM-Vorbereitung auf Schottland, ein Spiel, das für Nazon eine besondere Bedeutung hat. „Wir wollen uns gut präsentieren und zeigen, dass Haiti im Weltfußball mithalten kann“, sagte er. Der Stürmer hofft, mit seinen Toren dazu beizutragen, dass Haiti bei der WM für Überraschungen sorgen kann.
Mehr zu diesen Themen

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

