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FIFA Young Player Award: Rennen um die Auszeichnung wird heißer | WM 2026Im Achtelfinale der FIFA WM 2026 glänzten mehrere Nachwuchstalente und stärkten ihre Ambitionen auf den FIFA Young Player Award. Ayyoub Bouaddi, Desire Doue, Nico O'Reilly und Lamine Yamal gehören zu den vielversprechendsten Kandidaten./images/de/2026/07/fifa-young-player-award-rennen-um-die-auszeichnung-wird-heisser-wm-2026-23bf95ab-800w.webpFIFA Young Player Award: Rennen um die Auszeichnung wird heißer | WM 2026

FIFA Young Player Award: Rennen um die Auszeichnung wird heißer | WM 2026

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Vier junge Fußballspieler in Trikots von Marokko, Frankreich, England und Spanien posieren mit einem Fußball vor dem WM-Logo 2026.

Kurzüberblick

Im Achtelfinale der FIFA WM 2026 glänzten mehrere Nachwuchstalente und stärkten ihre Ambitionen auf den FIFA Young Player Award. Ayyoub Bouaddi, Desire Doue, Nico O'Reilly und Lamine Yamal gehören zu den vielversprechendsten Kandidaten.

Das Achtelfinale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ war erneut eine Bühne für die Stars von morgen. Mehrere der vielversprechendsten Nachwuchsspieler des Turniers zeigten auf der größten Bühne des Fußballs herausragende Leistungen und untermauerten damit ihre Ansprüche auf den von Aramco präsentierten FIFA Young Player Award.

Die Kandidaten im Überblick

Ayyoub Bouaddi, Desire Doue, Nico O'Reilly und Lamine Yamal gehörten zu den herausragenden Akteuren, die ihren Teams den Einzug ins Viertelfinale ermöglichten. Vor der Runde der letzten Acht wirft die FIFA einen genaueren Blick auf die führenden Anwärter auf die Auszeichnung, die an den besten Spieler der Weltmeisterschaft verliehen wird, der am oder nach dem 1. Januar 2005 geboren wurde.

Ayyoub Bouaddi – Marokkos Denker und Lenker

Der zentrale Mittelfeldspieler, der Marokkos Lauf ins Viertelfinale maßgeblich orchestriert hat, besticht durch seine Intelligenz – sowohl auf als auch neben dem Platz. Der Teenager von OSC Lille gewann mit 15 Jahren einen Redewettbewerb, absolvierte sein Abitur mit 16 und studiert nun Mathematik. Diese Cleverness spiegelt sich in der Abgeklärtheit wider, die er in die Schaltzentrale der Atlaslöwen einbringt. Seine ruhige Autorität wird durch eine körperliche Präsenz ergänzt, die über sein junges Alter hinwegtäuscht, wie Co-Gastgeber Kanada im Achtelfinale am eigenen Leib erfahren musste.

Desire Doue – Frankreichs nächster Stern

Bouaddi und Marokko treffen im Viertelfinale in Boston auf Frankreich. Dort werden sie feststellen, dass Desire Doue trotz der großen Namen wie Kylian Mbappé und Michael Olise nie weit vom Rampenlicht entfernt ist. Der Stürmer von Paris Saint-Germain hat Bouaddi in diesem Jahr bereits einmal besiegt: Er gewann zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung als Ligue-1-Nachwuchsspieler der Saison. Seine eleganten Leistungen hat er nahtlos in seine erste Weltmeisterschaft übertragen. Der 21-Jährige stand in drei von fünf Spielen in der Startelf, erzielte ein Tor und holte den entscheidenden Elfmeter heraus, den Mbappé verwandelte, um Les Bleus im Achtelfinale gegen das hartnäckige Paraguay die Oberhand zu sichern.

Nico O'Reilly – Englands Dauerbrenner

Nico O'Reilly könnte im Finale auf Marokko oder Frankreich treffen. Der Linksverteidiger von Manchester City ist unter Thomas Tuchel praktisch zum Stammspieler geworden: Er stand in vier der fünf Spiele von Beginn an und war in allen Siegen auf dem Platz. Das einzige Spiel, in dem er nicht in der Startelf stand, endete torlos gegen Ghana. Unter den englischen Stammkräften belegt der 21-Jährige in der Passgenauigkeit den dritten Platz und in der Anzahl gewonnener Zweikämpfe den zweiten. Nur wenige Zentimeter fehlten ihm zu seinem ersten WM-Tor, als er im nervenaufreibenden Achtelfinalsieg gegen Co-Gastgeber Mexiko den Pfosten traf.

Lamine Yamal – Spaniens Wunderkind auf dem Weg zurück

Spaniens Trainer Luis de la Fuente musste die Einsatzminuten von Lamine Yamal nach dessen Oberschenkelverletzung sorgfältiger managen. Der 18-Jährige kam am ersten Spieltag von der Bank, als La Roja torlos gegen Cabo Verde spielte, stand aber seitdem in jedem Spiel in der Startelf. Nach seinem ersten WM-Tor gegen Österreich im Sechzehntelfinale absolvierte der Barcelona-Jungstar gegen Portugal seine ersten vollen 90 Minuten des Turniers und zeigte dabei Ansätze seiner typischen Brillanz, als der Weltmeister von 2010 das Viertelfinale gegen Belgien oder Co-Gastgeber USA buchte. Sobald das Jahrhunderttalent in Höchstform kommt, könnte es für die Konkurrenz kein Halten mehr geben.

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