Deutschlands Abwehrspieler Schlotterbeck fällt für WM 2026 aus

Kurzüberblick
Nico Schlotterbeck erlitt beim 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste eine Knöchelverletzung und fällt für den Rest der WM 2026 aus. Er bleibt jedoch im Team. Bundestrainer Nagelsmann bezeichnet ihn als großen Verlust, sieht aber die Abwehr gut aufgestellt.
Die deutsche Nationalmannschaft muss bei der FIFA Weltmeisterschaft 2026™ auf einen ihrer Schlüsselspieler verzichten: Nico Schlotterbeck, Innenverteidiger von Borussia Dortmund, fällt aufgrund einer Knöchelverletzung für den Rest des Turniers aus. Der 26-Jährige zog sich die Verletzung beim 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste am vergangenen Samstag zu.
Verletzung und Ausfall
Schlotterbeck, der in der laufenden WM-Kampagne eine wichtige Rolle in der deutschen Defensive spielte, musste die Partie vorzeitig beenden. Nach eingehenden medizinischen Untersuchungen am Sonntag wurde festgestellt, dass er nicht rechtzeitig für die verbleibenden Spiele genesen wird. Dennoch bleibt der Dortmunder dem Team als Teil des Kaders erhalten, um die Mannschaft von außen zu unterstützen.
Nagelsmanns Reaktion
Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich betroffen über den Ausfall. „Nico wird uns sehr fehlen“, sagte Nagelsmann. „Er ist ein herausragender Verteidiger mit einem exzellenten Spielaufbau. Es hätte sein Turnier werden können. Die Tatsache, dass er vorerst bei der Mannschaft bleibt, ist ein gutes Zeichen. Er hat auch abseits des Platzes einen wichtigen Einfluss auf das Team.“
Nagelsmann betonte jedoch, dass die deutsche Abwehr auch ohne Schlotterbeck gut besetzt sei. „Mit Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw sind wir in der Innenverteidigung weiterhin sehr gut aufgestellt“, so der Bundestrainer. Die vier genannten Spieler bringen internationale Erfahrung und Stabilität mit, sodass die Defensive als gesichert gilt.
Schlotterbecks Botschaft
Schlotterbeck selbst richtete sich über Instagram an die Fans. „Was jetzt zählt, ist die Mannschaft. Sie verdient die volle Unterstützung aller Deutschen. Lasst uns zusammenstehen und zeigen, dass wir hinter diesem Team stehen – in guten wie in schlechten Zeiten – und sie auf ihrem Weg zum WM-Titel unterstützen“, schrieb der Abwehrspieler. Seine Botschaft unterstreicht den Teamgeist, der in der deutschen Kabine herrscht.
Auswirkungen auf das Turnier
Der Ausfall Schlotterbecks ist ein herber Rückschlag für die deutsche Nationalmannschaft, die in der Gruppenphase bislang überzeugt hat. Schlotterbeck hatte sich in den vergangenen Monaten als Stammspieler etabliert und galt als einer der vielversprechendsten Innenverteidiger des Turniers. Seine Fähigkeit, das Spiel von hinten aufzubauen, wird besonders vermisst werden. Dennoch bleibt die Mannschaft dank der Breite des Kaders konkurrenzfähig. Die nächste Partie steht bereits an, und die deutsche Elf wird alles daransetzen, den Ausfall zu kompensieren.
Mehr zu diesen Themen

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

