Trump-Anwesenheit sorgt für strenge Sicherheitsvorkehrungen beim WM-Finale

Kurzüberblick
Beim WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien in New York sorgen verschärfte Sicherheitsmaßnahmen wegen der Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump für lange Wartezeiten. Der Secret Service hat die Sicherheit übernommen, Fans müssen bis zu zwei Stunden anstehen.
Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien im New York New Jersey Stadium steht unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Grund dafür ist die Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump, der das Spiel persönlich verfolgt – es ist das einzige WM-Spiel, das er live im Stadion besucht. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden daher massiv verstärkt, was zu langen Wartezeiten für die Fans führte.
Lange Schlangen vor dem Stadion
Unterstützer beider Mannschaften mussten sich auf erhebliche Wartezeiten einstellen, um in das 82.500 Zuschauer fassende Stadion zu gelangen. Nach Informationen der BBC Sport betrug die Wartezeit für viele Fans etwa zwei Stunden. Die Tore öffneten bereits um 11:00 Uhr Ortszeit – vier Stunden vor dem Anpfiff um 15:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr BST). Um die Menschenmassen zu bewältigen, wurden nach und nach weitere Eingänge geöffnet.
Zwei Sicherheitsebenen: Secret Service und TSA
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden von zwei Behörden koordiniert: dem United States Secret Service und der Transportation Security Administration (TSA). Der Secret Service übernahm die Gesamtverantwortung für die Sicherheit des Spiels, während die TSA, die normalerweise für die Sicherheitskontrollen an US-Flughäfen zuständig ist, die Einlasskontrollen durchführte. Fans und Medienvertreter mussten sich dabei ähnlichen Prozeduren unterziehen wie an Flughäfen, einschließlich Scannern nach Art der Flughafensicherheit.
Ein Medienvertreter berichtete, dass er an einem Eingang abgewiesen wurde, weil dort keine Spürhunde für die Gepäckkontrolle zur Verfügung standen. Er wurde an eine andere Schlange verwiesen. Die BBC Sport erfuhr von WM-Freiwilligen vor Ort, dass die Zahl der frühzeitig ankommenden Besucher deutlich höher war als bei den vorherigen sieben Spielen im Stadion.
Keine Verzögerung des Anpfiffs erwartet
Trotz der langen Wartezeiten wird nicht erwartet, dass sich der Anpfiff verzögert oder es zu anderen Störungen des Spiels kommt. Die meisten Fans hatten nach den langen Schlangen keine Probleme, ihre Tickets zu scannen und das Stadion zu betreten. Die Sicherheitskräfte arbeiteten daran, den Zustrom zu bewältigen, und die Stimmung unter den Fans blieb trotz der Umstände positiv.
Mehr zu diesen Themen
Kritik an Wechsel von lesbischer Weltmeisterin zu saudischem Klub
Die spanische Fußballerin Esther González wechselt nach Saudi-Arabien zu Al Qadsiah und erntet dafür scharfe Kritik. Fans und LGBTQ+-Aktivisten zeigen sich besorgt, da Homosexualität im Königreich illegal ist. González hatte zuvor ihren Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen aufgelöst.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

Polens Trainer Kasprowicz über die U-20-Frauen-WM
Polens Trainer Marcin Kasprowicz spricht im FIFA-Interview über die Heim-WM 2026, die Entwicklung seiner Mannschaft und die Herausforderungen in der Gruppenphase gegen Argentinien, Mexiko und Benin. Er betont die Bedeutung des Turniers für den polnischen Frauenfußball und die Ambitionen seines Teams.

Graham Arnold verlängert als irakischer Nationaltrainer
Graham Arnold hat seinen Vertrag als irakischer Nationaltrainer um sechs Monate verlängert. Der Australier bleibt damit bis zur Asienmeisterschaft 2025 im Amt, nachdem er das Team zur ersten WM-Teilnahme seit 40 Jahren geführt hatte.



