Schottland feiert ersten WM-Sieg seit 1998

Kurzüberblick
Schottland hat bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 den ersten Sieg seit 1998 erzielt. Das Team gewann mit 1:0 gegen Argentinien und erzielte dabei das erste Tor des Turniers.
Schottland hat bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 einen historischen Erfolg gefeiert: Das Team gewann sein erstes Spiel seit 1998 und erzielte dabei das erste Tor des Turniers. Der 1:0-Sieg gegen Argentinien war ein Meilenstein für die schottische Nationalmannschaft, die seit 25 Jahren auf einen WM-Sieg gewartet hatte.
Ein historischer Moment für Schottland
Der letzte Sieg Schottlands bei einer Weltmeisterschaft datiert aus dem Jahr 1998, als die Männermannschaft bei der WM in Frankreich gegen Norwegen gewann. Seitdem hatte keine schottische Nationalmannschaft – weder bei den Männern noch bei den Frauen – ein WM-Spiel für sich entscheiden können. Der Erfolg gegen Argentinien beendete diese Durststrecke und sorgte für Jubel bei Spielerinnen und Fans.
Das entscheidende Tor
Das einzige Tor des Spiels erzielte Stürmerin Caroline Weir in der 74. Minute. Nach einer Vorlage von Erin Cuthbert traf Weir mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern ins linke untere Eck. Es war nicht nur der erste Treffer Schottlands bei dieser WM, sondern auch der erste Sieg überhaupt gegen Argentinien bei einem großen Turnier.
Auswirkungen auf die Gruppe
Durch den Sieg verbesserte sich Schottland in der Gruppenphase auf den zweiten Platz hinter Japan, das zuvor gegen Kanada gewonnen hatte. Die Schottinnen haben nun gute Chancen, erstmals in ihrer Geschichte das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft zu erreichen. Das nächste Spiel bestreitet das Team gegen Kanada, das ebenfalls um den Einzug in die K.o.-Runde kämpft.
Die schottische Mannschaft zeigte eine starke Defensivleistung und ließ nur wenige Torchancen der Argentinierinnen zu. Torhüterin Lee Alexander blieb ohne Gegentreffer und trug maßgeblich zum Erfolg bei. Trainer Pedro Martinez Losa lobte nach dem Spiel die Moral und den Einsatz seiner Spielerinnen.
Für die argentinische Mannschaft war die Niederlage ein Rückschlag. Nach einer vielversprechenden ersten Halbzeit, in der sie mehrere Chancen vergab, mussten sie sich am Ende geschlagen geben. Argentinien steht nun unter Druck, im nächsten Spiel gegen Japan zu punkten, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben.
Die Fans in Schottland feierten den Sieg ausgelassen. In den sozialen Medien wurde die Mannschaft überschwänglich gelobt, und viele hoffen nun auf eine erfolgreiche WM-Teilnahme. Die Frage nach dem „Man of the Match“ wurde kontrovers diskutiert, wobei Caroline Weir und Lee Alexander als Favoriten galten.
Mehr zu diesen Themen

Ronaldo schreibt Geschichte: Tor bei sechster WM
Cristiano Ronaldo ist der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat. Beim 2:0-Sieg Portugals gegen Usbekistan erzielte der 41-Jährige zwei Tore und stellte damit einen neuen Rekord auf. Wir blicken auf die magischen Momente der WM 2026 zurück.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.



