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Erste WM-Tore für fünf Nationen bei der Endrunde 2026Fünf Nationen haben bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ ihre ersten Turniertore erzielt. Cabo Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan feierten ihre Premiere, während die Demokratische Republik Kongo nach 52 Jahren ihren ersten Treffer bejubeln durfte./images/de/2026/06/erste-wm-tore-fur-funf-nationen-bei-der-endrunde-2026-7fa79f13-800w.webpErste WM-Tore für fünf Nationen bei der Endrunde 2026

Erste WM-Tore für fünf Nationen bei der Endrunde 2026

Aktualisiert 2 min read
Fußballspieler von Curaçao jubeln nach einem Tor im WM-Spiel gegen Deutschland, mit jubelnden Fans im Hintergrund — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Fünf Nationen haben bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ ihre ersten Turniertore erzielt. Cabo Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan feierten ihre Premiere, während die Demokratische Republik Kongo nach 52 Jahren ihren ersten Treffer bejubeln durfte.

Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ haben fünf Nationen ihre ersten Tore in der Turniergeschichte erzielt. Cabo Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan gaben ihr Debüt und trafen erstmals, während die Demokratische Republik Kongo bei ihrer zweiten Teilnahme nach 1974 ebenfalls den ersten Treffer verbuchte. Die FIFA blickt auf die historischen Momente zurück.

Historische Premieren für kleine Nationen

Curaçao: Der Außenseiter trotzt den Favoriten

Im November 2025 qualifizierte sich Curaçao als bevölkerungsärmste Nation, die je eine WM-Endrunde erreicht hat. Nur etwas mehr als 155.000 Menschen leben auf der Karibikinsel, die nach dem Erfolg gegen Deutschland im Eröffnungsspiel vor Stolz fast zersprang. Die deutsche Mannschaft ging durch Lukas Nmecha früh in Führung, doch Curaçao steckte nicht auf. Stattdessen gelang Comenencia der Ausgleichstreffer, der ihn zum Nationalhelden machte.

Demokratische Republik Kongo: 52 Jahre Warten haben ein Ende

Die Leoparden mussten 52 Jahre auf ihre zweite WM-Teilnahme warten. 1974 in Westdeutschland waren sie als Zaire ohne Tor geblieben. Diese Durststrecke – genau 18.997 Tage nach ihrem Debüt – endete in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ihres Auftaktspiels bei der WM 2026. Arthur Masuaku flankte, und Wissa köpfte den Ball mit außergewöhnlicher Wucht ins Tor, bevor er mit seinen Teamkollegen den ikonischen „Fimbu“-Tanz aufführte.

Weitere Debütanten mit Glanzmomenten

Jordanien: Olwan krönt sich zum Torschützen

Kein Spieler erzielte in der Qualifikation mehr Tore für Jordanien als Olwan. Seine neun Treffer ebneten Al-Nashama den Weg zur ersten WM-Teilnahme. Umso passender, dass ausgerechnet er das erste Tor des Landes erzielte: Gegen Österreich nahm der Stürmer den Ball an der Strafraumgrenze an, zog nach innen und schoss einen unhaltbaren Ball unter die Latte.

Usbekistan: Fayzullaev köpft sich in die Geschichtsbücher

Die Weißen Wölfe haben mit Fabio Cannavaro, dem italienischen Weltmeisterkapitän von 2006, einen Trainer von Weltformat an der Seitenlinie. Auf dem Platz waren sie die letzten Neulinge, die bei dieser WM ihr Debüt gaben. Kolumbien erwies sich als harter Prüfstein, doch nach dem Rückstand durch Daniel Muñoz war es der aufstrebende Stürmer Fayzullaev, der per Kopf den Ausgleich erzielte und damit das erste WM-Tor Usbekistans markierte.

Cabo Verde: Späte Erlösung gegen Uruguay

Die Blauen Haie waren das einzige Team der fünf, das in der ersten Runde keinen Treffer erzielte – doch sie feierten dennoch einen heldenhaften Punktgewinn gegen Spanien (0:0). Im zweiten Gruppenspiel gegen Uruguay dauerte es 21 Minuten, bis Pina einen Freistoß aus großer Distanz direkt verwandelte. Die Uruguayner stellten nur eine dünne Mauer, doch der Schuss des Mittelfeldspielers war unhaltbar und löste Jubelstürme aus.

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