England-Assistent Barry vor Viertelfinale gegen Norwegen

Kurzüberblick
Anthony Barry, Co-Trainer der englischen Nationalmannschaft, spricht vor dem Viertelfinale gegen Norwegen über die Sperre von Jarell Quansah, die Teamdynamik mit Thomas Tuchel und den Teamgeist. Er blickt auch auf seine Zeit bei Accrington Stanley zurück.
Anthony Barry, Co-Trainer der englischen Nationalmannschaft, hat sich vor dem anstehenden Viertelfinale gegen Norwegen zu mehreren Themen geäußert. Im Gespräch mit dem leitenden Fußballreporter Ian Dennis gab er Einblicke in die Sperre von Jarell Quansah, die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Thomas Tuchel und die Stimmung im Team.
Sperre für Jarell Quansah
Barry äußerte sich zur zweifachen Spielsperre von Jarell Quansah, die dieser nach einer Roten Karte im Spiel gegen Mexiko erhalten hatte. Der Verteidiger fehlt dem Team damit in den entscheidenden Phasen des Turniers. Barry betonte, dass die Mannschaft die Entscheidung akzeptiere und sich nun auf die verbleibenden Spieler konzentriere.
Rückblick auf Accrington Stanley
Der Assistenztrainer erinnerte an ein persönliches Jubiläum: Vor genau 20 Jahren half er Accrington Stanley dabei, den Aufstieg in die National League zu sichern. Dieser Erfolg sei ein wichtiger Meilenstein in seiner Karriere gewesen und habe ihn geprägt.
Teamgeist und Fokus auf Norwegen
Barry lobte den Teamgeist, der nach dem Spiel gegen Mexiko deutlich geworden sei. Die Mannschaft habe trotz der Niederlage Zusammenhalt gezeigt und richte nun den Fokus voll auf die Begegnung mit Norwegen. „Die Stimmung ist hervorragend, alle ziehen an einem Strang“, so Barry.
Brüderlichkeit im Team
Der 38-Jährige sprach von einer besonderen Brüderlichkeit innerhalb des englischen Kaders. Diese Verbundenheit sei ein entscheidender Faktor, um im Turnier weit zu kommen. „Wir bereiten uns darauf vor, den letzten Schritt zu gehen“, sagte er.
Dynamik mit Thomas Tuchel
Barry ging auch auf die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Thomas Tuchel ein. Die beiden harmonierten gut, ergänzten sich in ihren Fähigkeiten und tauschten sich regelmäßig taktisch aus. „Thomas bringt eine klare Vision mit, und ich versuche, meine Erfahrung einzubringen“, erklärte Barry.
Herausforderung Norwegen
Norwegen sei ein starker Gegner mit vielen Parallelen zur englischen Mannschaft. Beide Teams verfügten über junge, talentierte Spieler und eine offensive Spielweise. Barry warnte davor, den Gegner zu unterschätzen: „Norwegen hat sich verdient für das Viertelfinale qualifiziert und wird uns alles abverlangen.“
Träumen erlaubt?
Auf die Frage, ob man in diesem Stadium des Turniers bereits zu träumen wage, antwortete Barry zurückhaltend, aber optimistisch: „Natürlich hat jeder im Team den Traum, den Titel zu holen. Aber wir bleiben fokussiert und nehmen Spiel für Spiel.“
Das Viertelfinale zwischen England und Norwegen verspricht eine hochklassige Begegnung zu werden, bei der beide Mannschaften um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.
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