Klopp enthüllt Details zum gescheiterten Mbappé-Transfer

Kurzüberblick
Jürgen Klopp hat erstmals detailliert geschildert, wie Liverpool 2017 um Kylian Mbappé warb. Der damalige Trainer mietete einen Luxusjet mit fünf Räumen, um die Familie des Stürmers zu treffen – doch Mbappé entschied sich für Paris.
Ein Flug mit Hindernissen
Im Sommer 2017 versuchte der FC Liverpool, den damals 18-jährigen Kylian Mbappé von der AS Monaco zu verpflichten. Jürgen Klopp, damals Trainer der Reds, hat nun in einem Interview mit Magenta TV die skurrilen Details dieser gescheiterten Mission enthüllt. „Es war die teuerste Nicht-Verpflichtung, in die wir je investiert haben“, sagte Klopp.
Der Plan war ambitioniert: Klopp und die Liverpool-Verantwortlichen charterten ein Privatflugzeug mit fünf Räumen, um die gesamte Familie Mbappé zu treffen. „Wir flogen von Blackpool nach Nizza. In Nizza stieg die ganze Familie Mbappé in ein Privatflugzeug mit fünf Räumen oder so etwas“, erinnerte sich Klopp. „Es war ein sehr großes Flugzeug. Wir sind wirklich groß aufgefahren.“
Geheimmission in der Luft
Um nicht entdeckt zu werden, kreiste das Flugzeug über dem Mittelmeer, während die Verhandlungen stattfanden. „Wir durften nicht gesehen werden. Also flogen wir im Kreis. Es war fantastisch“, so Klopp. An Bord gab es gutes Essen und eine lockere Atmosphäre. „Wir flogen, aßen, hatten eine gute Zeit … dann ging er nach Paris“, fügte der Deutsche hinzu.
Mbappé selbst hatte zuvor erklärt, dass Liverpool der Lieblingsclub seiner Mutter sei. „Ich habe mit Liverpool gesprochen, dem Lieblingsclub meiner Mama; sie liebt sie!“, sagte der Stürmer. Doch trotz der aufwendigen Bemühungen entschied sich Mbappé für einen Wechsel zu Paris Saint-Germain, wo er für eine Ablösesumme von 180 Millionen Euro unterschrieb.
Ein Transfer, der nie stattfand
Der gescheiterte Deal bleibt eine der kuriosesten Geschichten der Transfergeschichte. Klopp und Mbappé trafen sich später wieder – und lachten über die damalige Situation. Der Franzose zeigte auf seine Mutter, während Klopp die Anekdote zum Besten gab. „Wir haben wirklich alles versucht“, resümierte Klopp. „Aber am Ende war Paris einfach die attraktivere Option für ihn.“
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