Pressekonferenz endet mit wenigen kritischen Fragen an Infantino

Kurzüberblick
Die Pressekonferenz von FIFA-Präsident Gianni Infantino endete mit auffällig wenigen Fragen von Journalisten, die für kritische Berichterstattung bekannt sind. Stattdessen drehten sich die Fragen um Lionel Messi und den möglichen WM-Sieger.
Die Pressekonferenz von FIFA-Präsident Gianni Infantino ist beendet. Auffällig war, dass nur sehr wenige Fragen von Journalisten gestellt wurden, von denen die FIFA weiß, dass sie kritisch über Infantino berichtet haben. Stattdessen konzentrierten sich die Fragen auf Lionel Messi und die Frage, wer die Weltmeisterschaft gewinnen könnte.
Kritische Stimmen bleiben außen vor
Beobachter wunderten sich darüber, dass Infantino während der gesamten Pressekonferenz kaum mit kritischen Nachfragen konfrontiert wurde. Journalisten, die in der Vergangenheit durch investigative Recherchen zu den Finanzen und Entscheidungen des Fußballweltverbandes aufgefallen waren, kamen nicht zu Wort. Stattdessen lenkte Infantino das Gespräch auf sportliche Themen.
Fokus auf Messi und WM-Favoriten
Der FIFA-Präsident äußerte sich ausführlich über Lionel Messi, den argentinischen Superstar, und spekulierte über mögliche Favoriten für die anstehende Weltmeisterschaft. Diese Themen dominierten die Fragerunde, während brisante Fragen zu Korruptionsvorwürfen oder Reformen im Verband ausblieben.
Die Pressekonferenz fand im Vorfeld eines wichtigen FIFA-Treffens statt, bei dem eigentlich über die Zukunft des Weltfußballs diskutiert werden sollte. Kritiker bemängeln, dass Infantino durch die gezielte Auswahl der Fragen unangenehme Themen umgehen konnte.
Mehr zu diesen Themen

Bevor sie zu Stars wurden: Sydney Leroux (USA)
Sydney Leroux gewann 2008 mit den USA die U-20-Frauen-WM und wurde Torschützenkönigin. Später holte sie Olympia-Gold und den WM-Titel. Eine Reise von Vancouver bis an die Weltspitze.

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.

Polens Trainer Kasprowicz über die U-20-Frauen-WM
Polens Trainer Marcin Kasprowicz spricht im FIFA-Interview über die Heim-WM 2026, die Entwicklung seiner Mannschaft und die Herausforderungen in der Gruppenphase gegen Argentinien, Mexiko und Benin. Er betont die Bedeutung des Turniers für den polnischen Frauenfußball und die Ambitionen seines Teams.

