150 kg Tomaten als WM-Belohnung für Ruiz und Gavi

Kurzüberblick
Die spanischen Weltmeister Fabian Ruiz und Gavi wurden in ihrer Heimatstadt Los Palacios y Villafranca mit einer ungewöhnlichen Gabe geehrt: Sie erhielten Tomaten in Höhe ihres eigenen Körpergewichts. Ruiz bekam 85 kg, Gavi 68,5 kg.
Den Weltcup zu gewinnen bringt für Spieler viele Belohnungen mit sich – aber das eigene Körpergewicht in Tomaten zu erhalten, gehört sicherlich zu den ungewöhnlicheren. Genau das erlebten die spanischen Mittelfeldspieler Fabian Ruiz und Gavi, als sie nach ihrem Triumph bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika in ihre Heimatstadt zurückkehrten.
Heimatstadt ehrt seine Helden
Die beiden stammen aus Los Palacios y Villafranca, einer Stadt südlich von Sevilla mit weniger als 40.000 Einwohnern. Am Mittwoch kehrten sie dorthin zurück, um an einem offiziellen Empfang im Rathaus teilzunehmen. Ruiz, der für Paris St-Germain spielt und im Finale gegen Argentinien in der Startelf stand, sowie Gavi vom FC Barcelona trugen stolz ihre Goldmedaillen, als sie von den örtlichen Behörden und einer großen Menschenmenge begrüßt wurden.
Im Rahmen der Ehrung bestiegen beide eine Waage, um die Menge an Tomaten zu bestimmen, die sie jeweils erhalten würden. Ruiz bekam 85 Kilogramm, Gavi 68,5 Kilogramm. Diese Tradition, so erklärten örtliche Beamte, sei „zu einem Markenzeichen der Gemeinde geworden, um ihre großen Sportler zu ehren“.
Ein besonderes Willkommen für die Weltmeister
Neben Ruiz und Gavi war auch der ehemalige spanische Flügelspieler Jesús Navas anwesend. Navas war der erste Spieler aus Los Palacios y Villafranca, der die Weltmeisterschaft gewann – 2010 in Südafrika. Auch er und Ruiz hatten nach dem Gewinn der Europameisterschaft 2024 Tomaten als Geschenk erhalten.
Die Sportstätten der Stadt tragen bereits den Namen von Navas. Nun sollen auch Fußballplätze nach Ruiz und Gavi benannt werden, um ihre Leistungen zu würdigen. „Darüber hinaus wird das Rathaus den Bau eines Denkmals fördern, das den drei Champions aus Los Palacios gewidmet ist“, hieß es in einer Mitteilung des Stadtrats. „Auf diese Weise möchte die Stadtverwaltung drei Athleten ein dauerhaftes Denkmal setzen, die den Stolz einer ganzen Stadt repräsentieren und mit ihrer sportlichen und menschlichen Laufbahn zu Vorbildern für mehrere Generationen von Kindern und Jugendlichen geworden sind.“
Die ungewöhnliche Geste unterstreicht die enge Verbundenheit der Stadt mit ihren erfolgreichen Sportlern und die Wertschätzung, die ihnen entgegengebracht wird.
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