Joshua Kimmich: „Wir haben das Ausscheiden verdient. Es fühlt sich schrecklich an“

Kurzüberblick
Joshua Kimmich übt nach dem frühen Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der EM 2024 scharfe Selbstkritik. Der Mittelfeldspieler räumt ein, dass die Mannschaft in allen drei Vorrundenspielen gegen nicht zur Weltklasse zählende Gegner große Probleme hatte.
Joshua Kimmich hat nach dem überraschenden Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2024 deutliche Worte gefunden. „Wir haben das Ausscheiden verdient. Es fühlt sich schrecklich an“, sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern München im Interview mit Magenta TV. Der 29-Jährige zeigte sich enttäuscht über die Leistungen des Teams in der Gruppenphase.
Kimmichs schonungslose Analyse
„Wir haben in allen drei Spielen gegen Mannschaften, die nicht zur Weltklasse gehören, große Probleme gehabt“, führte Kimmich aus. Die deutsche Elf war in der Vorrunde auf Gegner getroffen, die in der FIFA-Weltrangliste deutlich niedriger platziert sind. Dennoch gelang es dem Team nicht, die erwartete Dominanz auszustrahlen. „Das ist einfach nicht gut genug für eine Mannschaft mit unseren Ambitionen“, so Kimmich weiter.
Schwache Vorstellung gegen Außenseiter
Die deutsche Nationalmannschaft hatte in der Gruppenphase mit unerwarteten Widerständen zu kämpfen. Gegen vermeintlich schwächere Gegner fehlte es an Durchschlagskraft und spielerischer Linie. Kimmich betonte, dass die Mannschaft in allen drei Partien „schwer zu kämpfen“ hatte. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, analysierte der Abwehrspieler. Die fehlende Konstanz und die mangelnde Effizienz vor dem Tor seien die Hauptgründe für das frühe Aus gewesen.
Reaktionen und Ausblick
Die Aussagen von Kimmich spiegeln die allgemeine Stimmung im deutschen Lager wider. Nach dem Turnieraus ist die Enttäuschung groß. Bundestrainer Julian Nagelsmann steht nun vor der Aufgabe, die Mannschaft neu zu formieren und die richtigen Lehren aus diesem Rückschlag zu ziehen. Kimmich selbst sieht die Verantwortung bei den Spielern: „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und in Zukunft besser machen.“
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