Wrexham feiert historischen Champions-League-Sieg

Kurzüberblick
Wrexham gewinnt sein Debüt in der Women's Champions League mit einem 4:2-Sieg gegen FC Pyunik. Die Mannschaft von Jenny Sugarman trifft im Finale der ersten Qualifikationsrunde auf Riga aus Estland.
Wrexham hat sein Debüt in der Women's Champions League mit einem packenden 4:2-Sieg gegen den armenischen Meister FC Pyunik gefeiert. Die Partie in der ersten Qualifikationsrunde fand im Racecourse Ground statt und bescherte den walisischen Gastgeberinnen einen historischen Erfolg.
Historischer Erfolg für Wrexham
Die Mannschaft von Trainerin Jenny Sugarman hatte sich durch den erstmaligen Gewinn der Adran Premier in der vergangenen Saison für die europäische Bühne qualifiziert. Der Sieg gegen Pyunik war der erste Champions-League-Erfolg eines walisischen Teams seit Cardiff Met in der Saison 2019/20. Nun trifft Wrexham am Samstag im Finale der ersten Qualifikationsrunde auf Riga aus Estland, das zuvor Glentoran mit 4:1 besiegt hatte.
Spielverlauf: Pyunik geht in Führung
Die armenischen Gäste erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 12. Minute in Führung. Susanna Badalya nutzte eine unzureichende Abwehr von Wrexhams Torhüterin Liz Craven und traf aus der Distanz ins Tor. Doch die Antwort der Hausherrinnen ließ nicht lange auf sich warten: Faye Knox setzte sich auf der linken Seite durch und ihre Flanke fand Katie Barker, die den Ball zum Ausgleich ins Netz beförderte. Barker, ehemalige Stürmerin von Newcastle United, hätte beinahe ein zweites Tor erzielt, scheiterte jedoch an Pyunik-Torhüterin Amber Lockwood.
Wrexham dreht die Partie
Fünf Minuten nach der Halbzeitpause brachte Lili Jones Wrexham mit einem Schuss aus der Distanz in Führung. Ihr Rechtsschuss aus der Strafraumgrenze wurde leicht abgefälscht und landete im oberen Eck. Dieses Tor verlieh den Gastgeberinnen Selbstvertrauen, und in der 62. Minute fiel der dritte Treffer: Lockwood ließ einen Schuss von Jones abprallen, und Ava Suckley staubte aus kurzer Distanz ab.
Doch Pyunik gab sich nicht geschlagen: Luiza Ghazaryan erzielte mit einem kraftvollen Schuss den Anschlusstreffer, gegen den Craven machtlos war. Wrexhams Flügelspielerin Knox vergab anschließend eine große Chance, den Vorsprung auszubauen. In der Schlussphase besiegelte Neuzugang Natasha Thomas den historischen Sieg mit dem vierten Tor und traf in der Nachspielzeit sogar noch die Latte.
Mehr zu diesen Themen

Gavi: Paredes sollte nicht gesperrt werden
Spaniens Mittelfeldspieler Gavi hält eine Sperre für Argentiniens Leandro Paredes nach der Auseinandersetzung im Anschluss an das WM-Finale für unnötig. Die FIFA hat eine Untersuchung eingeleitet.

Argentinien erster WM-Finalist ohne Torschuss in 90 Minuten
Argentinien stellte im WM-Finale 2022 einen ungewollten Rekord auf: Kein einziger Torschuss in der regulären Spielzeit. Erst in der Verlängerung gelang ein Versuch.

Fifa zeichnet spanische Spieler mit Lego-Trophäen aus
Der Weltfußballverband Fifa hat spanischen Nationalspielern eine besondere Ehrung zuteilwerden lassen: Sie erhielten Trophäen aus Lego-Steinen. Die Aktion würdigt ihre Leistungen bei der Weltmeisterschaft.

Spanien zeigt England, wie man mit Regionalismus gewinnt
Früher galt Spaniens Regionalismus als Hindernis für Erfolg. Heute ist er stärker denn je, doch das Team eint eine gemeinsame Fußballphilosophie, die Gemeinschaftssinn und Spielfreude fördert – eine Lektion für England.



