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Racheal Kundananji: Sambias Stürmerin über den Weg zur WM 2027Racheal Kundananji, Sambias Torjägerin, spricht im Interview über die Qualifikation für die Frauen-WM 2027 in Brasilien, ihre persönliche Entwicklung und die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs in Afrika./images/de/2026/07/racheal-kundananji-sambias-sturmerin-uber-den-weg-zur-wm-2027-efab9d95-800w.webpRacheal Kundananji: Sambias Stürmerin über den Weg zur WM 2027

Racheal Kundananji: Sambias Stürmerin über den Weg zur WM 2027

Aktualisiert 2 min read
Racheal Kundananji im sambischen Nationaltrikot läuft jubelnd über ein Fußballfeld, im Hintergrund die Flagge Sambias und ein Stadion.

Kurzüberblick

Racheal Kundananji, Sambias Torjägerin, spricht im Interview über die Qualifikation für die Frauen-WM 2027 in Brasilien, ihre persönliche Entwicklung und die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs in Afrika.

Die sambische Nationalspielerin Racheal Kundananji hat sich im Gespräch mit den Medien zu den Zielen ihres Teams für die kommende Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien geäußert. Die Stürmerin, die für ihre Torgefahr bekannt ist, betonte die Entschlossenheit der Mannschaft, sich erstmals für das Turnier zu qualifizieren und dort eine starke Rolle zu spielen.

Der Traum von Brasilien 2027

Kundananji, die bereits bei der WM 2023 in Australien und Neuseeland für Aufsehen sorgte, sieht in der Qualifikation für Brasilien 2027 eine historische Chance. „Wir haben 2023 gezeigt, dass wir mit den besten Teams der Welt mithalten können. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen und uns für Brasilien qualifizieren“, sagte die Angreiferin. Sambia hatte sich 2023 erstmals für eine Frauen-WM qualifiziert und dabei unter anderem einen Sieg gegen Costa Rica gefeiert.

Die Qualifikation für die WM 2027 in Südamerika wird für die afrikanischen Teams über den Afrika-Cup der Frauen (WAFCON) laufen, der 2026 stattfinden soll. Sambia wird dort zu den Favoriten gezählt, nachdem das Team 2022 den dritten Platz belegte. Kundananji selbst war mit fünf Toren eine der besten Torschützinnen des Turniers.

Persönliche Entwicklung und Vorbildfunktion

Die 24-jährige Stürmerin, die in der chinesischen Frauen-Superliga für Wuhan Jiangda spielt, sprach auch über ihre persönliche Entwicklung. „Ich habe viel gelernt, seit ich Profi bin. Jedes Spiel, jedes Training macht mich besser. Ich möchte jungen Mädchen in Sambia zeigen, dass alles möglich ist, wenn man hart arbeitet“, erklärte sie. Kundananji ist bekannt für ihre Schnelligkeit und ihren starken Abschluss, Eigenschaften, die sie zu einer gefürchteten Stürmerin machen.

Ihr Aufstieg vom Straßenfußball in Lusaka bis in die chinesische Liga ist eine inspirierende Geschichte. Sie begann ihre Karriere bei den Green Buffaloes in Sambia, bevor sie nach China wechselte. Dort hat sie sich zu einer der torgefährlichsten Spielerinnen der Liga entwickelt.

Die Zukunft des Frauenfußballs in Sambia

Kundananji zeigte sich optimistisch, was die Entwicklung des Frauenfußballs in Sambia betrifft. „Der Verband investiert mehr in die Mädchenfußball-Programme, und wir sehen immer mehr talentierte Spielerinnen. Die WM 2023 hat dem Frauenfußball in Sambia einen enormen Schub gegeben“, sagte sie. Sie hofft, dass die Qualifikation für Brasilien 2027 diesen Trend fortsetzen wird.

Die sambische Nationalmannschaft, auch bekannt als die Copper Queens, hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Stärke gewonnen. Mit Spielerinnen wie Kundananji, Barbra Banda und Grace Chanda verfügt das Team über eine beeindruckende Offensive. Die Mannschaft wird von Trainer Bruce Mwape trainiert, der das Team seit 2018 führt.

Die Vorfreude auf die WM 2027 ist bereits jetzt spürbar. Für Kundananji und ihre Teamkolleginnen wäre die Teilnahme in Brasilien die Krönung einer bemerkenswerten Entwicklung des sambischen Frauenfußballs. „Wir träumen groß, aber wir arbeiten auch hart dafür. Brasilien 2027 ist unser Ziel“, schloss die Stürmerin.

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