Irland bewirbt sich um Austragung des Women's Champions-League-Finales 2029

Kurzüberblick
Der irische Fußballverband hat offiziell seine Bewerbung für die Ausrichtung des Women's Champions-League-Finales 2029 im Aviva Stadium in Dublin eingereicht. Die Entscheidung fällt voraussichtlich im nächsten Jahr.
Der Football Association of Ireland (FAI) hat offiziell seine Bewerbung für die Ausrichtung des Women's Champions-League-Finales 2029 eingereicht. Das Endspiel soll im Aviva Stadium in Dublin stattfinden, der Heimspielstätte der irischen Nationalmannschaften. Mit dieser Bewerbung unterstreicht der Verband sein Engagement für die Förderung des Frauenfußballs in Irland und auf internationaler Ebene.
Hintergrund der Bewerbung
Die FAI reagiert damit auf die wachsende Popularität des Frauenfußballs, die durch den Erfolg der irischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2023 weiter beflügelt wurde. Das Aviva Stadium, das eine Kapazität von über 51.000 Zuschauern bietet, hat bereits Erfahrung mit großen Fußballereignissen, darunter Spiele der Europa League und der Nations League. Die Bewerbung für das Finale 2029 ist Teil einer langfristigen Strategie, Irland als Austragungsort für internationale Spitzensportevents zu etablieren.
Bisherige Austragungsorte und Bedeutung
Das Women's Champions-League-Finale fand zuletzt 2023 im Philips Stadion in Eindhoven statt, wo der FC Barcelona den VfL Wolfsburg besiegte. Für 2024 ist das Finale im San Mamés in Bilbao geplant, 2025 in Lissabon. Die Vergabe des Finales 2029 wäre ein bedeutender Schritt für den irischen Frauenfußball und würde die Sichtbarkeit der Sportart im Land weiter erhöhen. Die UEFA wird voraussichtlich im Jahr 2024 über die Austragungsorte für die Saison 2028/29 entscheiden.
Reaktionen und Ausblick
FAI-Präsident Gerry McAnaney zeigte sich optimistisch: „Wir sind überzeugt, dass Dublin mit dem Aviva Stadium die perfekte Kulisse für ein solches Spitzenspiel bietet. Die Bewerbung ist ein klares Signal für unser Engagement im Frauenfußball.“ Auch die irische Regierung unterstützt die Initiative, da sie wirtschaftliche Impulse und eine Stärkung des Sporttourismus erwartet. Sollte der Zuschlag erteilt werden, wäre es das erste Mal, dass Irland ein europäisches Finale im Frauenfußball ausrichtet.
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