Xabi Alonso bestätigt: Garnacho verlässt Chelsea – Interesse anderer Klubs

Kurzüberblick
Xabi Alonso hat bestätigt, dass Alejandro Garnacho den FC Chelsea verlassen wird. Der Trainer von Bayer Leverkusen sprach von Interesse anderer Vereine und hofft auf eine für alle Seiten beste Lösung.
Xabi Alonso, Cheftrainer von Bayer Leverkusen, hat in einer Pressekonferenz bestätigt, dass der argentinische Flügelstürmer Alejandro Garnacho den FC Chelsea verlassen wird. „Es gibt Interesse an ihm von anderen Klubs. Hoffentlich endet es auf die bestmögliche Weise für alle Beteiligten“, sagte Alonso. Die Aussage des Spaniers sorgt für Spekulationen über den nächsten Karriereschritt des 20-Jährigen, der in der laufenden Saison nur selten in der Startelf der Londoner stand.
Hintergrund des Transfers
Garnacho, der 2023 von Manchester United zu Chelsea wechselte, konnte sich bei den Blues nicht dauerhaft durchsetzen. In 18 Pflichtspieleinsätzen erzielte er drei Tore und bereitete zwei weitere vor. Alonso, der Garnacho aus seiner Zeit als Jugendtrainer bei Real Sociedad kennt, äußerte sich nicht zu einem möglichen Wechsel nach Leverkusen. „Ich kann nur sagen, dass er ein talentierter Spieler ist. Mehr möchte ich nicht kommentieren“, fügte der 42-Jährige hinzu.
Interessenten und mögliche Szenarien
Neben Bayer Leverkusen sollen auch mehrere Premier-League-Klubs sowie Vereine aus Spanien und Italien Interesse an Garnacho signalisiert haben. Der Vertrag des Flügelspielers in London läuft noch bis 2028, doch Chelsea soll bereit sein, bei einem passenden Angebot über einen Transfer zu verhandeln. Alonso betonte, dass die Entscheidung letztlich beim Spieler und dem Klub liege. „Wir werden sehen, was passiert. Das Wichtigste ist, dass alle zufrieden sind“, so der Trainer.
Die Transferperiode endet am 31. Januar, sodass in den kommenden Tagen mit einer Entscheidung zu rechnen ist. Garnacho selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu seiner Zukunft geäußert.
Mehr zu diesen Themen
Warum Spurs' Under-the-Radar-Kauf der klügste Deal des Sommers sein könnte
Kirsty Hanson wechselt von Aston Villa zu Tottenham – ein Transfer, der kaum Beachtung fand, aber großes Potenzial birgt. Die Schottin war letzte Saison die drittbeste Torschützin der WSL und könnte Spurs den Sprung in die Champions League ermöglichen.
Kritik an Wechsel von lesbischer Weltmeisterin zu saudischem Klub
Die spanische Fußballerin Esther González wechselt nach Saudi-Arabien zu Al Qadsiah und erntet dafür scharfe Kritik. Fans und LGBTQ+-Aktivisten zeigen sich besorgt, da Homosexualität im Königreich illegal ist. González hatte zuvor ihren Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen aufgelöst.
Alvarez zu Arsenal? Euro Leagues mit Muslić und Bayern-Drama
In der neuesten Ausgabe von Euro Leagues diskutieren Experten über Julian Alvarez' möglichen Wechsel zu Arsenal, die gesundheitlichen Probleme von Jamal Musiala und Schalkes Rückkehr in die Bundesliga. Trainer Miron Muslić gibt Einblicke in den Aufstieg und die Verpflichtung von Edin Džeko.
Taekwondo, Statistiken, Abschiede: Wie Smith zur ersten 1-Millionen-Spielerin wurde
Olivia Smith ist die erste Fußballerin, für die eine Ablöse von über einer Million Pfund gezahlt wurde. Die 22-Jährige erzählt, wie Taekwondo, Gymnastik und frühe Umzüge sie geprägt haben – und warum sie vom Ballon d'Or träumt.



