Simon Francis bereits bei Al Hilal tätig – Richard Hughes soll folgen

Kurzüberblick
Simon Francis arbeitet bereits bei Al Hilal und leitet die Transfergeschäfte des saudischen Klubs. Richard Hughes, Sportdirektor des FC Liverpool, soll ihm nachfolgen, ist aber noch nicht unter Vertrag und konzentriert sich zunächst auf die laufende Saison.
Simon Francis hat seine Arbeit beim saudi-arabischen Spitzenklub Al Hilal bereits aufgenommen und leitet dort die Transferaktivitäten. Wie The Athletic berichtet, wird erwartet, dass ihm Richard Hughes, derzeit Sportdirektor des FC Liverpool, in naher Zukunft folgen wird. Hughes hat jedoch noch keinen Vertrag unterschrieben und ist voll und ganz auf die anstehende Sommertransferperiode des englischen Rekordmeisters fokussiert.
Hintergrund der Personalien
Francis, der 2024 Hughes als technischer Direktor beim AFC Bournemouth ablöste, ist nun bei Al Hilal für die Kaderplanung verantwortlich. Der Klub aus Riad, der in der Saudi Pro League spielt, geht offenbar davon aus, dass der 47-jährige Hughes zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls zum Team stoßen wird. Hughes selbst hat sich bislang nicht zu einem möglichen Wechsel geäußert und betont, dass seine Priorität derzeit beim FC Liverpool liegt.
Bedeutung für den Transfermarkt
Die Personalentscheidungen bei Al Hilal könnten weitreichende Folgen für den internationalen Transfermarkt haben. Der Klub, der bereits Stars wie Neymar und Aleksandar Mitrović verpflichtete, strebt eine weitere Verstärkung seines Kaders an. Mit Francis und möglicherweise Hughes an der Spitze der Sportdirektion würde Al Hilal über zwei erfahrene Kaderplaner verfügen, die in der Premier League und im europäischen Fußball bestens vernetzt sind.
Für den FC Liverpool bedeutet die mögliche Abwanderung von Hughes einen Verlust auf einer Schlüsselposition. Der 47-Jährige hatte erst im vergangenen Jahr das Amt des Sportdirektors bei den Reds übernommen und war maßgeblich an der Kaderzusammenstellung für die Saison 2024/25 beteiligt. Sollte er tatsächlich nach Saudi-Arabien wechseln, müsste Liverpool zeitnah einen Nachfolger finden.
Die Entwicklung zeigt einmal mehr, wie sehr die Saudi Pro League mit ihren finanziellen Möglichkeiten den europäischen Fußball beeinflusst. Neben Spielern werden zunehmend auch Funktionäre aus den Top-Ligen abgeworben, was die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Klubs auf dem Transfermarkt verändern könnte.
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