Romelu Lukaku: Zukunft bei Napoli weiter ungewiss

Kurzüberblick
Romelu Lukaku könnte Napoli diesen Sommer noch verlassen. Sportdirektor Giovanni Manna kündigte Gespräche mit dem Stürmer nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub an.
Die Zukunft von Romelu Lukaku beim italienischen Serie-A-Klub SSC Napoli ist weiterhin offen. Wie Sportdirektor Giovanni Manna nun bestätigte, könnte der belgische Nationalstürmer den Verein in der laufenden Sommer-Transferperiode noch verlassen. „Wir müssen uns treffen und seine Situation bewerten, wenn Rom aus dem Urlaub zurückkommt“, sagte Manna gegenüber Reportern.
Hintergrund der Transfer-Saga
Der 31-jährige Angreifer war erst im vergangenen Sommer von Chelsea zu Napoli gewechselt, nachdem er zuvor an Inter Mailand und AS Rom ausgeliehen war. In seiner ersten Saison unter Trainer Antonio Conte erzielte Lukaku wettbewerbsübergreifend 13 Tore in 32 Pflichtspielen – eine solide, aber nicht überragende Ausbeute für einen Stürmer seines Kalibers.
Interesse aus Saudi-Arabien und der Premier League
Medienberichten zufolge haben mehrere Klubs aus der Saudi Pro League sowie einige Premier-League-Vereine ihr Interesse an einer Verpflichtung Lukakus hinterlegt. Napoli soll bereit sein, den Spieler bei einem passenden Angebot ziehen zu lassen, um das Gehaltsbudget zu entlasten und Mittel für neue Transfers freizumachen. Lukaku verdient in Neapel schätzungsweise rund 7,5 Millionen Euro netto pro Saison.
Mannas vorsichtige Wortwahl
Die Aussage des Sportdirektors lässt Raum für Interpretationen. Während ein Abgang nicht ausgeschlossen wird, betonte Manna gleichzeitig, dass man zunächst das persönliche Gespräch mit dem Spieler suchen werde. „Rom ist ein wichtiger Spieler für uns, aber wir müssen alle Optionen prüfen“, so Manna weiter. Lukaku selbst hält sich bislang bedeckt und genießt derzeit seinen Urlaub nach der enttäuschenden Europameisterschaft 2024, bei der Belgien im Achtelfinale ausschied.
Auswirkungen auf Napolis Kaderplanung
Sollte Lukaku tatsächlich gehen, stünde Napoli vor der Herausforderung, einen adäquaten Ersatz zu finden. Die Verantwortlichen um Präsident Aurelio De Laurentiis arbeiten bereits an mehreren Alternativen, darunter auch jüngere Talente aus dem europäischen Ausland. Die Entscheidung über Lukakus Verbleib dürfte maßgeblich die weiteren Transferaktivitäten des Klubs in den letzten Wochen des Sommerfensters beeinflussen.
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